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Challenges of the Great Transformation (III)

23/08/2014

To set in motion a different kind of Great Transformation, one that gives us back a society with a market, and eliminates the destructive market society, we have to make some decisions that cannot be postponed. Most of them are already in process, but need to be reinforced. We need to move:

- from the empire paradigm, in place for many centuries, to the Community of the Earth paradigm;

- from an industrialist society, that is predatory of natural resources and undermines social relations, to a society that sustains all life;

- from considering the Earth as a means of production to understanding her as a living being, called Gaia, Pachamama or Mother Earth;

- from the technozoic era, that has devastated a great part of the biosphere, to the ecozoic era, in which all knowledge and activities are ecologically friendly, and together cooperate to safeguard life on the planet;

- from the logic of competition, that is ruled by the win-lose paradigm, and pits people against each other, to the cooperative logic of win-win, that unifies and fortifies solidarity among all;

- from material capital, that is always limited and exhaustible, to the unlimited spiritual and human capital comprised of love, solidarity, respect, compassion and fraternizing with all beings in the living community;

- from an anthropocentric society, set apart from nature, to a biocentric society, that senses itself as part of nature and seeks to adjust its behavior to the logic of the cosmic process, characterized by synergy, by total interdependence, and by cooperation.

If the Great Transformation of the market society is dangerous, the Great Transformation of the conscience is much more promising. It is the triumph of the collection of visions, values and principles that encompasses more people and better designs a future with hope for all. This is certainly the Great Transformation of minds and hearts to which the Earthcharter refers. Let’s hope it is consolidated and gains ever more awareness, and alternative practices, until it achieves hegemony over our history.

There is a document quoted previously for its inspiring value and creation of hope: the Earthcharter, the result of a vast consultation among the most varied sectors of the Earth’s societies, from autochthonous peoples and religious and spiritual traditions to notable research centers. It was especially animated by Mikhail Gorbachev, Steven Rockefeller, Ruud Lubbers, former Prime Minister of Holland, Maurice Strong, UN Under Secretary, and Miriam Vilela, a Brazilian who coordinated the work from the start and maintains El Centro, in Costa Rica. I, myself, was part of the group and cooperated in the writing of the final document and disseminate it as much as possible.

After 8 years of intense work and frequent gatherings in every continent, a document emerged, small but dense, that incorporates the best of the new vision born from the Earth and life sciences, especially of contemporaneous cosmology. Principles are laid out there and values are elaborated from the perspective of a holistic vision of ecology that can effectively illuminate a promising path for the present and future humanity. Approved in 2001, it was officially adopted in 2003 by UNESCO as one of the most inspiring educational materials in the early years of this new millennium.

The Itaipu-Binational hydroelectric plant, the largest of its kind in the world, took seriously the proposals of the Earthcharter, and its two directors, Jorge Samek and Nelton Friedrich, were able to involve 29 municipalities bordering the large lake where about one million persons live, and to actually carry out a Great Transformation. There sustainability is effectively applied, and caring and collective responsibility are practiced in every municipality and every area, showing that even within the old order the new can be born, because these people are already experiencing that which they want for others.

If we concretize the Earth’s dream, she will not be condemned to be as she is now, a valley of tears and a Way of the Cross of suffering for the majority of people and living beings. The Earth can be transformed into a mountain of blessings, of hope for our suffering existence, and into a small prelude to the transfiguration of Tabor.

For this to happen it is not enough to dream, there must be action.

Free translation from the Spanish sent by
Melina Alfaro, alfaro_melina@yahoo.com.ar,
done at REFUGIO DEL RIO GRANDE, Texas, EE.UU.

Herausforderungen der Großen Transformation (II)

22/08/2014

Im vorigen Artikel analysierten wir die Herausforderungen, welche die Transformation der Marktwirtschaft zu einer Marktgesellschaft mit sich bringt, einschließlich ihrer doppelten Ungerechtigkeit: der sozialen und der ökologischen. Jetzt geht es uns um die Auswirkungen im ökologischen Bereich in Hinsicht auf die erweiterte ökologische, soziale, geistige und physikalische Bedeutung.

Eine einzigartige Tatsache lässt sich beobachten: Im dem Maß, in dem der Schaden für die Natur wächst und immer mehr Gesellschaften und deren Lebensqualität beeinträchtigt, wächst gleichzeitig ein Bewusstsein, dass 90 % dieser Schäden auf die unverantwortliche und irrationale Aktivität der Menschen zurückzuführen sind, insbesondere der ökonomischen, politischen und kulturellen Elite sowie der Medien, die sich selbst zu großen multilateralen Konzernen organisiert haben und nun das Geschick der Welt lenken. Es ist höchste Zeit, dass wir etwas unternehmen, um sie auf ihrem Weg zum Abgrund zu stoppen. Wie die Erd-Charta bereits warnt: „Entweder bilden wir eine globale Partnerschaft, um für die Erde und füreinander zu sorgen, oder wir riskieren, uns selbst und die Vielfalt des Lebens zugrunde zu richten.“ (Präambel)

Die ökologische Frage wurde, vor allem nach dem Bericht des Club of Rome „Die Grenzen des Wachstums“ von 1972, zu einem zentralen Thema der Politik und der weltweiten wissenschaftlichen Community sowie in den Gruppen, die sich mehr Gedanken und Sorgen über unsere gemeinsame Zukunft machen.

Das Hauptinteresse der Frage verschob sich von nachhaltigem Wachstum/Entwicklung (was unmöglich ist in der freien Marktwirtschaft) zur Nachhaltigkeit allen Lebens. Zuerst müssen wir die Nachhaltigkeit des Planeten Erde gewährleisten, die seiner Ökosysteme und aller natürlichen Bedingungen, die den Fortbestand des Lebens sichern. Nur wenn diese Bedingungen erfüllt sind, ist es möglich, über nachhaltige Gesellschaften und über nachhaltige Entwicklung zu reden oder über irgendwelche anderen Aktivitäten, die unter diese Kategorie fallen.

Der Blick der Astronauten verstärkte dieses neue Bewusstsein. Von ihren Raumschiffen oder vom Mond aus wurde ihnen bewusst, dass die Erde und die Menschheit eine einzige Wesenseinheit bilden. Sie sind weder voneinander getrennte noch parallele Realitäten. Die Menschheit ist ein Ausdruck der Erde, ihres bewussten, intelligenten Aspekts, der verantwortlich ist für die Bewahrung der Bedingungen, welche beständig Leben produzieren und reproduzieren. Im Namen dieses Bewusstseins und der Dringlichkeit entstanden das Prinzip Verantwortung (Hans Jonas) und das Prinzip Achtsamkeit (Boff u. a.), das Prinzip Nachhaltigkeit (Brundtland Report), das Prinzip der Interdependenz-Kooperation Heisenberg/Wilson/Swimme), das Prinzip Prävention/Vorsicht (UNO-Charta von Rio de Janeiro, 1992), das Prinzip Mitgefühl (Schopenhauer/Dalai Lama) und das Prinzip Erde (Lovelock und Evo Morales).

Die Überlegungen zur Ökologie stellten sich als sehr komplex heraus. Sie können nicht nur auf die Bewahrung der Umwelt reduziert werden. Das ganze Welt-System ist in Gefahr. Daher entstand eine Umwelt-Ökologie, deren Hauptziel in der Lebensqualität besteht; eine soziale Ökologie, die nach einer nachhaltigen Lebensform forscht (Produktion, Verteilung, Konsum und Abfallbehandlung); eine mentale Ökologie, die Vorurteile und Weltsichten verurteilt, welche dem Leben feindlich gesonnen sind, und die ein neues Design für die Zivilisation erarbeitet, das auf den Prinzipien und Werten beruht, wie das Gemeinsame Haus auf eine neue Weise bewohnt werden kann; und schließlich eine integrale Ökologie, die sich dessen bewusst ist, dass die Erde Teil eines sich entwickelnden Universums ist und dass wir in Harmonie mit dem Ganzen leben müssen, vereint, komplex und Sinn erfüllt.

So wurde ein theoretischer Rahmen geschaffen, um die Gedanken und die Lebenspraxis in lebensbejahender Weise auszurichten. Es wurde klar, dass die Ökologie weniger eine Technik für den Umgang mit raren Gütern ist, sondern eher eine Kunst, eine neue Art der Beziehung mit der Natur und der Erde, und die Entdeckung, dass die Aufgabe des Menschen im kosmologischen Prozess und in der Gesamtheit aller Wesen darin besteht, für diese zu sorgen und sie zu bewahren.
Überall in der Welt entstanden Bewegungen, Institutionen, Organismen, Nichtregierungsorganisationen, Forschungszentren, die alle ein Hauptaugenmerk besitzen: einigen geht es um die Wälder, anderen um die Ozeane, um die Erhaltung der Biodiversität, gefährdete Spezies, die höchst unterschiedlichen Ökosysteme, das Wasser, die Erde oder die Samen und organischen Landbau. Unter all diesen Bewegungen verdient Greenpeace besondere Beachtung für seine Beharrlichkeit und für seinen Mut zur Konfrontation, unter Inkaufnahme aller Risiken, mit denen, die das Leben und das Gleichgewicht von Mutter Erde bedrohen.

Die Vereinten Nationen selbst haben eine Reihe an Institutionen gegründet, deren Ziele die Beobachtung der Erde einschließen. Vor allem sind dies das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP), die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO), die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Biodiversitäts-Konvention (CBD) und insbesondere der Weltklimarat (IPPC) u. a.

Diese Große Transformation des Bewusstseins hat sich auf eine anstrengende Reise begeben, eine Reise, die notwendig ist, um ein neues Paradigma zu schaffen, welches in der Lage ist, die eventuelle ökologisch-soziale Tragödie in eine vorübergehende Krise zu verwandeln, welche uns einen qualitativen Sprung machen lässt in Richtung eines höheren Levels zu einer freundlichen, harmonischen und kooperativen Beziehung zwischen Erde und Menschheit. Wenn wir diese Aufgabe nicht annehmen, ist unsere gemeinsame Zukunft bedroht.

Übersetzt von Bettina Gold-Hartnack

En nosotros están todas las memorias del universo

22/08/2014

El ser humano es el último ser de gran porte que ha entrado en el proceso de la evolución por nosotros conocido. Como no existe solamente materia y energía sino también información, ésta viene almacenada en forma de memoria en todos los seres y en nosotros a lo largo de todas las fases del proceso cosmogénico. En nuestra memoria resuenan las últimas reminiscencias del big bang que dio origen a nuestro cosmos. En los archivos de nuestra memoria se guardan las vibraciones energéticas oriundas de las inimaginables explosiones de las grandes estrellas rojas, de las cuales vinieron las supernovas y los conglomerados de galaxias, cada cual con sus miles de millones de estrellas y de planetas y asteroides. En ella se encuentran también resonancias del calor generado por la destrucción de galaxias devorándose unas a otras, del fuego originario de las estrellas y de los planetas a su alrededor, de la incandescencia de la Tierra, del fragor de los líquidos que cayeron durante 100 millones de años sobre nuestro planeta hasta enfriarlo (era hadeana), de la exuberancia de las selvas ancestrales, reminiscencias de la voracidad de los dinosaurios que reinaron, soberanos, durante 135 millones de años, de la agresividad de nuestros antepasados en su afán por sobrevivir, del entusiasmo por el fuego que ilumina y cocina, de la alegría por el primer símbolo creado y por la primera palabra pronunciada, reminiscencias de la suavidad de las brisas leves, de las mañanas diáfanas, del precipicio de las montañas cubiertas de nieve, y por fin, recuerdos de las interdependencias entre todos los seres, creando la comunidad de los vivientes, del encuentro con el otro, capaz de ternura, entrega y amor y, finalmente, del éxtasis del descubrimiento del misterio del mundo que todos llaman por mil nombres y nosotros llamamos Dios. Todo eso está sepultado en algún rincón de nuestra psique y en el código genético de cada célula de nuestro cuerpo, porque somos tan antiguos como el universo.

No vivimos en este universo ni sobre nuestra Tierra como seres erráticos. Venimos del útero común de donde vienen todas las cosas, de la Energía de Fondo o Abismo Alimentador de todos los seres, del hadrón primordial, del top-quark, uno de los ladrillitos más ancestrales del edificio cósmico, hasta el computador actual. Y somos hijos e hijas de la Tierra. Más aún, somos aquella parte de la Tierra que anda y danza, que tiembla de emoción y piensa, que quiere y ama, que se extasía y venera el Misterio. Todas estas cosas estuvieron virtualmente en el universo, se condensaron en nuestro sistema solar y sólo después irrumpieron concretas en nuestra Tierra. Porque todo eso estaba virtualmente allí, ahora puede estar aquí en nuestras vidas.

El principio cosmogénico, es decir, aquellas energías directoras que comandan, llenas de propósito, todo el proceso evolutivo obedecen a la lógica siguiente, tan bien expuesta por E. Morin: orden, desorden, interacción, nuevo orden, nuevo desorden, nuevamente interacción y así siempre. Con esa lógica se crean siempre más complejidades y diferenciaciones; y en la misma proporción se van creando interioridad y subjetividad hasta su expresión lúcida y consciente que es la mente humana. Y simultáneamente y también en la misma proporción se va gestando la capacidad de reciprocidad de todos con todos, en todos los momentos y en todas las situaciones. Diferenciación /interioridad/ comunión: la trinidad cósmica que preside el organismo del universo.

Todo va sucediendo procesualmente y evolutivamente sometido al no-equilibrio dinámico (caos) que busca siempre un nuevo equilibrio, a través de adaptaciones e interdependencias.

La existencia humana no está fuera de esta dinámica. Tiene dentro de sí estas constantes cósmicas de caos y de cosmos, de no-equilibrio en busca de un nuevo equilibrio. Mientras estamos vivos nos encontramos siempre enredados en esta condición. Cuanto más próximos al equilibrio total más próximos a la muerte. La muerte es la fijación del equilibrio y del proceso cosmogénico. O su paso a un nivel que demanda otra forma de acceso y de conocimiento.

¿Cómo se da esta estructura concretamente en nosotros? En primer lugar por la cotidianeidad. Cada cual vive su cotidiano que comienza con el aseo personal, la manera como vive, lo que come, el trabajo, las relaciones familiares, los amigos, el amor. Lo cotidiano es prosaico y frecuentemente cargado de desencanto. La mayoría de la humanidad vive restringida a lo cotidiano con el anonimato que él implica. Es una parte del orden universal que emerge en la vida de las personas.

Pero los seres humanos también estamos habitados por la imaginación. Esta rompe las barreras de lo cotidiano y busca lo nuevo. La imaginación es, por esencia, fecunda; es el reino de lo poético, de las probabilidades de sí infinitas (de naturaleza cuántica). Imaginamos nueva vida, nueva casa, nuevo trabajo, nuevos placeres, nuevas relaciones, nuevo amor. La imaginación produce la crisis existencial y el caos en el orden cotidiano.

Pertenece a la sabiduría de cada uno articular lo cotidiano con lo imaginario, lo prosaico con lo poético y retrabajar el desorden y el orden. Si alguien se entrega sólo a lo imaginario, puede estar haciendo un viaje, vuela por las nubes olvidado de la Tierra y puede acabar en una clínica psiquiátrica. Puede también negar la fuerza seductora del imaginario, sacralizar lo cotidiano y sepultarse vivo dentro de él. Entonces se muestra pesado, poco interesante y frustrado. Rompe con la lógica del movimiento universal.

Sin embargo, cuando una persona asume su cotidiano y lo vivifica con inyecciones de creación, entonces comienza a irradiar una rara energía percibida por quienes conviven con ella.

Leonardo Boff escribió El despertar del águila: lo sim-bólico y lo dia-bólico como construcción de la realidad, 2002.

Traducción de Mª José Gavito Milano

Las amenazas de la Gran Transformación (II)

18/08/2014

En el artículo anterior analizamos las amenazas que nos trae la transformación de la economía de mercado en sociedad de mercado con la doble injusticia que acarrea: la social y la ecológica. Ahora queremos detenernos en su incidencia en el ámbito de la ecología tomada en su más amplia acepción ambiental, social, mental e integral.

Constamos un hecho singular: en a medida en que crecen los daños a la naturaleza que afectan cada vez más a las sociedades y la calidad de vida, crece simultáneamente la conciencia de que, en un 90%, tales daños se atribuyen a la actividad irresponsable e irracional de los seres humanos, más específicamente, a aquellas élites de poder económico, político, cultural y mediático que se han constituido en grandes corporaciones multilaterales y han asumido por su cuenta los rumbos del mundo. Es urgente que hagamos alguna cosa que interrumpa esta vía hacia el precipicio. Como advierte la Carta de la Tierra: «o hacemos una alianza global para cuidar de la Tierra y unos de otros podremos asistir a la destrucción de nuestra especie y de la diversidad de la vida» (Introducción).

La cuestión ecológica, especialmente tras el Informe del Club de Roma en 1972 titulado Los límites del Crecimiento se ha vuelto un tema central de la política, de las preocupaciones de la comunidad científica mundial y de los grupos más despiertos y preocupados por nuestro futuro común.

El foco de las cuestiones se desplazó del crecimiento/desarrollo sostenible (imposible dentro de la economía de libre mercado) hacia el sostenimiento de toda la vida. Primero hay que garantizar la sostenibilidad del planeta Tierra, de sus ecosistemas, de las condiciones naturales que posibilitan la continuidad de la vida. Solamente garantizadas estas condiciones previas, se puede hablar de sociedades sostenibles y de desarrollo sostenible o de cualquier otra actividad que quiera presentarse con este calificativo.

La visión de los astronautas reforzó esta nueva conciencia. Desde sus naves espaciales o desde la Luna se dieron cuenta de que Tierra y humanidad forman una única entidad. No están separadas ni son realidades paralelas. La humanidad es una expresión de la Tierra, su parte consciente, inteligente y responsible de la conservación de las condiciones que continuamente producen y reproducen la vida. En nombre de esta conciencia y de esta urgencia surgió el principio responsabilidad (Hans Jonas), el principio cuidado (Boff y otros), el principio sostenibilidad (Informe Brundtland), el principio de interdependencia-cooperación (Heisenberg/Wilson/Swimme), el principio prevención/precaución (Carta de Río de Janeiro de 1992 de la ONU), el principio compasión (Schopenhauer/Dalai Lama) y el principio Tierra (Lovelock y Evo Morales).

La reflexión ecológica se ha vuelto más compleja. No se puede reducir solo a la preservación del medio ambiente. La totalidad del sistema-mundo está en juego. Así han surgido una ecología ambiental que tiene como meta la calidad de vida; una ecología social que busca un modo sostenible de vida (producción, distribución, consumo y tratamiento de las basuras); una ecología mental que se propone criticar prejuicios y visiones de mundo hostiles a la vida y formular un nuevo diseño civilizatorio, a base de principios y de valores, para una nueva forma de habitar la Casa Común; y finalmente una ecología integral que se da cuenta de que la Tierra es parte de un universo en evolución y que debemos vivir en armonía con el Todo, uno, complejo y cargado de propósito.

Se ha creado de este modo una cuadrícula teórica, capaz de orientar el pensamiento y las prácticas amigables a la vida. Entonces se hizo evidente que la ecología más que una técnica de manejo de bienes y servicios escasos representa un arte, una nueva forma de relacionarse con la naturaleza y con la Tierra y el descubrimiento de la misión del ser humano en el proceso cosmogénico y en el conjunto de los seres: cuidar y preservar.

Por todas partes del mundo han surgido movimientos, instituciones, organismos, ONGs, centros de investigación, cada cual con su singularidad: hay quien se preocupa por los bosques, otros de los océanos, de la preservación de la biodiversidad, de las especies en peligro de extinción, de los ecosistemas tan diversos, de las aguas y de los suelos, o de las semillas y la producción orgánica. Entre todos estos movimientos cabe destacar a Greenpeace por su persistencia y valor de enfrentarse, corriendo peligros, a quienes amenazan la vida y el equilibrio de la Madre Tierra.

La misma ONU ha creado una serie de instituciones que tienen como objetivo hacer el seguimiento del estado de la Tierra. Las principales son el PNUMA (Programa de las Naciones Unidas para el Medio Ambiente), la FAO (Organización de las Naciones Unidas para la alimentación y la agricultura, la OMS (Organización Mundial de la Salud), la Convención sobre la Biodiversidad y especialmente el IPPC (Panel Intergubernamental para el Cambio Climático) entre otras.

Esta Gran Transformación de la conciencia está llevando a cabo una complicada travesía, necesaria para fundar un nuevo paradigma, capaz de transformar la eventual tragedia ecológico-social en una crisis de paso que nos permitirá un salto de calidad rumbo a un nivel más alto de relación amistosa, armoniosa y cooperativa entre Tierra y humanidad. Si no asumimos esta tarea, el futuro común estará amenazado.

Challenges of the Great Transformation (II)

18/08/2014

In the previous article we analyzed the challenges brought us by the transformation of the market economy to a market society, with its accompanying twin injustices: social and ecological. We will expand now on its impact on the ecological field, considered in its broader environmental, social, mental and physical meaning.

We observe a singular fact: to the degree that the damage to nature grows, affecting ever more societies and the quality of life, there simultaneously grows an awareness that 90% of these injuries are attributable to the irresponsible and irrational activity of human beings, more specifically, of the elite economic, political, cultural and media forces that have organized themselves into great multilateral corporations and have taken unto themselves the destiny of the world. It is urgent that we do something to interrupt their path to the precipice. As the Earthcharter warns: «either we create a global alliance to care for the Earth and for one another, or we could be enabling the destruction of our species and the diversity of life» (Introduction).

The ecological question, especially after the 1972 Report of the Club of Rome, titled The Limits of Growth, has become a central theme of politics, and of the concerns of the world scientific community and the groups that are more aware of and concerned with our common future.

The focus of the question moved from sustainable growth/development (impossible in the free market economy), to the sustainability of all life. First we must guarantee the sustainability of planet Earth, of her eco-systems, and the natural conditions that make possible the continuity of life. Only when these conditions are guaranteed is it possible to talk of sustainable societies and sustainable development, or of any other activity that may be subsumed by this characterization.

The vision of the astronauts reinforced this new consciousness. From their spacecrafts or the Moon, they realized that the Earth and humanity form a single entity. They are neither separate nor parallel realities. Humanity is an expression of the Earth, of that aspect that is conscious, intelligent, and responsible for conserving the conditions that continuously produce and reproduce life. In the name of this awareness and urgency arose the responsibility principle (Hans Jonas), the caring principle, (Boff and others), the sustainability principle, (Brundtland Report), the principle of interdependence-cooperation (Heisenberg/Wilson/Swimme), the prevention/precaution principle, (1992 Charter of Rio de Janeiro of the UNO), the compassion principle, (Schopenhauer/Dalai Lama), and the Earth principle (Lovelock and Evo Morales).

The ecological reflection has turned out to be very complex. It cannot be reduced merely to the preservation of the environment. The entire world-system is at risk. Thus an environmental ecology has arisen, whose main goal is the quality of life; a social ecology that searches for a sustainable form of living (production, distribution, consumerism and the treatment of waste); a mental ecology that proposes to criticize prejudices and world visions that are hostile to life, and to formulate a new design for civilization, based on principles and values, for a new way of inhabiting the Common House; and finally, an integral ecology that understands that the Earth is part of an evolving universe, and that we must live in harmony with the Whole; unitary, complex and filled with purpose.

Thus a theoretical framework has been created, one capable of guiding thought and practices friendly to life. It became evident that, more than a technique for handling scarce goods and services, ecology is an art, a new form of relating with nature and the Earth, and the discovery of the mission of the human being in the cosmological process and in the collection of beings: to care for and to preserve.

Throughout the world there have appeared movements, institutions, organisms, NGOs, centers of investigation, each with its singular focus: some are concerned with the forests, others with the oceans, with the preservation of bio-diversity, endangered species, the hugely diverse ecosystems, the water, the soil, or of the seeds and organic production. Of all these movements, Greenpeace deserves mention, for its persistence and the courage to confront, with all the risks, those who threaten life and the equilibrium of Mother Earth.

The UN itself has created a series of institutions whose objectives include monitoring the situation of the Earth. The principal ones are the United Nations Environment Program, UNEP, the Food and Agriculture Organization of the United Nations, FAO, the World Health Organization, WHO, the Convention on Bio-Diversity, CBD, and especially the Intergovernmental Panel on Climate Change, IPPC, among others.

This Great Transformation of consciousness has embarked on a complicated journey, one that is necessary to create a new paradigm, capable of transforming the eventual ecological-social tragedy into a crisis of passage that will enable a qualitative leap towards a higher level of a friendly, harmonious, and cooperative relationship between the Earth and humanity. If we do not undertake this task, the common future will be threatened.

Free translation from the Spanish by
Servicios Koinonia, http://www.servicioskoinonia.org.
Done at REFUGIO DEL RIO GRANDE, Texas, EE.UU.
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Herausforderungen der Großen Transformation (I)

18/08/2014

Die Große Transformation besteht aus dem Übergang von einer Marktwirtschaft zu einer Marktgesellschaft. Oder, anders ausgedrückt, von einer Gesellschaft mit Markt zu einer Gesellschaft, die ausschließlich aus Markt besteht. Märkte gab es schon immer in der Geschichte der Menschheit, doch es gab noch nie eine Marktgesellschaft, die die Ökonomie zur einzigen Achse macht, um die sich das ganze soziale Leben dreht und die sich die Politik unterordnet und die Ethik aufhebt. Alles ist käuflich, selbst das Sakrale.

Es geht nicht einfach um irgendeine Art von Markt. Es handelt sich um einen Markt, der von der Konkurrenz bestimmt ist, nicht von der Kooperation. Was zählt sind der individuelle Profit oder der der Konzerne, nicht das Gemeinwohl der Gesellschaft als ganzer. Profite werden im allgemeinen zu Lasten der Natur und zum Preis ihrer Zerstörung als auch durch das perverse Fördern sozialer Ungleichheiten gemacht. In diesem Sinne ist die wissenschaftliche Arbeit von Thomas Pikettys mit dem Titel „Kapital im XXI. Jahrhundert“ unwiderlegbar.

Der Markt muss frei sein, folglich weist er Kontrollen zurück und sieht den Staat als größtes Hindernis, dessen Aufgabe, wie wir wissen, darin besteht, die Gesellschaft und den Bereich der Wirtschaft mit Hilfe von Gesetzen und Normen zu ordnen und die Suche nach dem Gemeinwohl zu koordinieren. Die Große Transformation postuliert einen minimalistischen Staat, der praktisch auf Fragen zur Infrastruktur und der so gering wie möglich gehaltenen Finanzverwaltung sowie auf Fragen zur Sicherheit beschränkt wird. Alles andere muss vom Markt erbeten werden, der sich dafür bezahlen lässt.

Der Drang danach, alles zur Ware zu machen, hat alle Bereiche der Gesellschaft durchdrungen: Gesundheit, Bildung und Sport, die Welt der Kunst und der Unterhaltung und sogar wichtige religiöse Bereiche und die Kirchen. Religionen und Kirchen übernehmen die Logik des Marktes, die Kreation einer enormen Masse an Konsumenten und symbolischen Gütern. Diese Kirchen sind arm im Geiste, doch reich im Sinne von Gelderwerb. Es ist nicht selten, dass ein Tempel und eine Einkaufspassage nebeneinander im selben Einkaufszentrum bestehen. Es geht immer um dasselbe: Einkünfte zu erlangen, sei es durch materielle oder durch „spirituelle“ Güter.

Der ungarisch-nordamerikanische Wirtschaftshistoriker Karl Polanyi (1886-1964) studierte diesen zerstörerischen Prozess im Detail. Polanyi prägte den Begriff Die Große Transformation, der Titel eines seiner Bücher, das er 1944 vor Ende des 2. Weltkriegs schrieb. Zu seiner Zeit fand das Buch keine große Beachtung. Heute, da seine Thesen sich mehr denn je bestätigt sehen, wurde das Buch zur Pflichtlektüre für alle, die verstehen wollen, was im Bereich der Ökonomie geschieht, was in allen Bereichen menschlicher Aktivität Widerhall findet, einschließlich der religiösen Aktivität. Man geht davon aus, dass Papst Franziskus sich von Polanyi inspirieren ließ, als er das aktuelle Vermarkten von allem, selbst von Menschen und ihrer Organe, verurteilte.

Diese Art und Weise, die Gesellschaft rund um die ökonomischen Interessen zu organisieren, hat die Menschheit von oben bis unten gespalten: eine enorme Schere hat sich geöffnet zwischen den wenigen Reichen und den vielen Armen. Eine grausame soziale Ungerechtigkeit wurde hergestellt mit einer Vielzahl an ausgegrenzten Menschen, die als unökonomisch erachtet werden, verbranntem Öl, Menschen, für die der Markt sich nicht mehr interessiert, da sie sehr wenig produzieren und fast nichts konsumieren.

Gleichzeitig hat die Große Transformation der Marktgesellschaft eine gefährliche soziale Ungerechtigkeit hervorgebracht. In ihrem Anhäufungs-Eifer wurden die Naturgüter und -ressourcen auf äußerst räuberische Weise ausgebeutet, wobei ganze Ökosysteme verwüstet wurden, die Erde kontaminiert wurde sowie Wasser, Luft und Lebensmittel ohne sich über ethische, soziale oder hygienische Belange Gedanken zu machen.

Ein solches Projekt, das auf unbegrenztes Anhäufen abzielt, kann von einem begrenzten, kleinen, alten und kranken Planeten nicht getragen werden. Auch ein systemisches Problem ist erstanden, das Ökonomen, die diese Art des Wirtschaftens befürworten, selten bedenken: Die physikalisch-chemisch-ökologischen Grenzen des Planeten Erde sind bereits erreicht worden. Diese Tatsache erschwert das beständige Wachstum des Systems, wenn es dieses nicht sogar unmöglich macht, denn es erfordert eine Erde voller Ressourcen (Güter und Dienstleistungen oder „großzügige Geschenke“ in der Sprache der indigenen Völker).

Wenn wir diesen Weg weiter verfolgen, können wir erleben, wie es bereits geschieht, dass die Erde darauf mit Gewalt reagiert. Als eine sich selbst regulierende, lebende Entität, reagiert die Erde auf Aktionen, die ihre Fähigkeit schwächen, ihr Gleichgewicht zu erhalten, mit extremen Ereignissen, Erdbeben, Tsunamis, Orkanen und einem völligen Fehlen von Klima-Regulierung.

Diese Transformation erweist sich durch ihre eigene interne Logik als zerstörerisch für das Leben, das Ökosystem und die Umwelt. Es zerstört systematisch die Basis, die das Leben erhält. Das Leben ist in Gefahr, und so könnte, sei es durch die bestehende Aufrüstung an Massenvernichtungsmitteln oder durch das ökologische Chaos, die menschliche Spezies von der Erde verschwinden. Das könnte die Konsequenz unserer Verantwortungslosigkeit sein und von unserem völligen Mangel an Achtsamkeit für alles, was lebt und existiert.

 

Bettina Gold-Hartnack

69/70 anos da bomba atômica sobre o Japão: a arma da autodestruição da espécie?

17/08/2014

Passaram-se 69/70 anos do maior ato terrorista da história que foi o lançamento de duas bombas atômicas sobre as cidades japonesas de Hiroshima e Nagasaki. Não eram armas contra exércitos, mas armas de destruição em massa, de civis, mulheres, crianças, animais, vegetação, de tudo o que vive. O copiloto Robert Lewis vendo a devastação, assustado exclamu: ”Meu Deus, o que fizemos”? O impacto foi tão demolidor que o imperador Hiroíto logo se rendeu também por este argumento:”para evitar a total extinção da civilização humana”(P. Johnson,Tempos modernos 1990,357). Ele captou sabiamente: partir de agora não precisamos mais que Deus intervenha para pôr fim à nossa história. Nós nos demos os instrumentos que nos podem autodestruir. Como disse Sartre:” nós nos assenhoreamos de nosssa própria morte”.

No final de sua vida, o grande historiador inglês Arnold Toynbee (+1975), depois de escrever muitos tomos sobre as grandes civilizações, deixou consignada esta opinião sombria em seu ensaio autobiográfico Experiências de 1969: “Vivi para ver o fim da história humana tornar-se uma possibilidade intra-histórica capaz de ser traduzida em fato não por um ato de Deus mas do homem”.

O insuspeito Samuel P. Huntington, já falecido, antigo assessor do Pentágono e um analista perspicaz do processo de globalização, no término de seu O choque de civilizações diz: “A lei e a ordem são o primeiro pré-requisito da civilização; em grande parte no mundo elas parecem estar evaporando; numa base mundial, a civilização parece, em muitos aspectos, estar cedendo diante da barbárie, gerando a imagem de um fenômeno sem precedentes, uma Idade das Trevas mundial, que se abate sobre a Humanidade” E para terminar o cenário valem as palavras do famoso historiador Eric Hobsbawm que fecha seu livro Era dos extremos (1995) com esta grave advertância:”O futuro não pode ser a continuação do passado…nosso mundo corre risco de explosão e implosão…Tem que mudar…e a alternativa para uma mudança da sociedade, é a escuridão”. Não é issos que estamos vendo?

Portanto, os cenários não são nada róseos. Mas quem pensa nestas ameaças que pesam sobre nosso destino? Os chefes de Estado de transormaram antes em gestores da macroeconomia do que governantes de seus povos. E os “capos” das grandes corporações transnacionais só pensam em lucrar e lucrar indefinidamente às expensas da demolição das fundações materias da vida e da superexploração de povos inteiros como a Grécia, Portugal, Espanha e Itália.

O fato é que depois da invenção perversa das armas nucleares, a produção da máquina de morte se sofisticou ainda mais com outras armas: químicas, biológicas, bacteriológicas, eletrônicas, nanotecnológicas que podem destruir toda a humanidade e a biosfera visível por 25 formas diferentes. A razão alcançou seu mais alto grau de irraciionalidade e de loucura. Vivemos tempos que brincam com o suicídio coletivo.

Geralmente esta é a lógica dos bruxos da ciência: se podemos, quem nos impedirá de realizar o que podemos? Depois da violência da economia, como está ocorrendo com uma fúria inaudita em vários países do mundo, particularmente na Europa, vem, via de regra, a violênca das armas.

Em muitas partes do mundo há conflitos que se acirram cada vez mais. Há os que aventam a possibilidade da utilização de armas nucleares táticas, pequenas que não matam muita gente, mas tornam a região por 15 a 20 anos inabitável por causa da radioatividade e com a erosão genética de muitos seres vivos, como ocorreu em Chernobyl na Ucrânia e está ocorrendo em Fukushima no Japão.

Vale a pena ler o livro do ex-assessor de François Mitterand, Jacques Attali, Uma breve história do futuro (2008). Descreve três ondas do futuro: o hiperimpério (os USA em decadência); o hiperconflito (balcanização do mundo com guerras regionais cada vez mais letais). A violência cresce a ponto de degenerar numa guerra de destruição em massa generalizada. Então, imagina Attali, a humanidade se dará conta de que pode realmente se autodestruir. Finalmente se torna socialista, não por ideologia mas por necessidade: só temos esta Terra e devemos repartir seus recursos escassos senão morreremos. Surge a onda da hiperdemocracia planetária.

Attali termina o livro se perguntando: e o Brasil nisso tudo? Ele mesmo responde:”Se há um país que se assemelha ao que poderia tornar-se o mundo, no bem e no mal, esse país é o Brasil. Nele encontramos todas as dimensões do hiperimpério, tudo o que prepara o hiperconflito e tudo o que anuncia a hiperdemocracia”. Cabe a nós refletir seriamente sobre que futuro estamos preparando, miniatura do futuro bom ou da desgraça sobre toda a vida na Terra?

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