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Die Geschichte einer unmöglichen Frau:Rose Marie Muraro

03/07/2014

 Am 21. Juni endete in Rio de Janeiro die irdische Pilgerreise einer der bedeutendsten Brasilianerinnen des 20. Jahrhunderts: Rose Marie Muraro (1930-2014). Sie kam fast blind zur Welt, doch sie verwandelte dieses Manko zur großen Herausforderung ihres Lebens. Schon bald wurde ihr intuitiv bewusst, dass nur das Unmögliche die Türen zu Neuem öffnet; dass nur das Unmögliche Neues schaffen kann. Dies schrieb sie in ihrem Buch Memoiren einer unmöglichen Frau (Memorias de una mujer imposible, 1999, S. 35). Mit stark eingeschränktem Sehvermögen studierte sie Physik und Ökonomie. Doch schon bald darauf entdeckte sie ihre intellektuelle Berufung als Studentin der Conditio Humana, insbesondere der Conditio der Frauen. In den späten 1960er Jahren warf sie die polemische Geschlechterfrage auf. Sie beschränkte sich nicht auf die ungleiche Machtbeziehung zwischen Mann und Frau, sondern sie prangerte die unterdrückerischen Beziehung in Kultur, Wissenschaften, philosophischen Strömungen, Institutionen, Staat und Wirtschaftssystem an. Schließlich erkannte sie, dass die Wurzel dieses Systems, das sowohl Frauen wie Männer entmenschlicht, im Patriarchat liegt.

Sie durchlief in ihrem eigenen Leben einen eindrucksvollen Befreiungsprozess, von dem sie in ihrem Buch „Als ich sechs Monate lang ein Mann war“ (Os seis meses em que fui home, 6. Auflage 1990) berichtete. Doch war das vielleicht bedeutendste Werk der Rose Marie Muraro „Die Sexualität der brasilianischen Frau: Körper und Gesellschaftsschicht in Brasilien“ (Sexualidade da Mulher Brasileira: corpo e classe social no Brasil“, 1996). Es geht darin um eine Feldforschung, die in mehreren brasilianischen Bundesstaaten durchgeführt wurde und in der analysiert wurde, wie Sexualität gelebt wird vor dem Hintergrund der Klassenzugehörigkeit der Frauen. Dies war von den Gründungsvätern der Psychoanalyse außer Acht gelassen worden. In diesem Bereich war Rose innovativ, denn sie schuf ein theoretisches Gerüst, das zu einem besseren Verständnis der Körpererfahrung und Sexualität entsprechend der sozialen Schicht verhilft. Welche Art von Individuationsprozess kann eine verhungernde Frau durchlaufen, die ihrem Kind Blut von ihrem eigenen Körper gibt, damit es nicht stirbt?

Ich arbeitete 17 Jahre lang mit Rose als Herausgeber des Verlags Vozes: Sie war für den wissenschaftlichen Bereich verantwortlich und ich für den religiösen Bereich. Selbst unter der strengen Kontrolle durch das unterdrückerische Militär brachte Rose den Mut auf, sich damals auf dem Index befindliche Autoren zu verlegen, wie Darcy Ribeiro, Fernando Henrique Cardoso, Paulo Freire, die CEBRAP Notizen u. a. Nach Jahren gemeinsamer Diskussionen und Forschungen trugen wir unsere Gespräche in einem Buch zusammen, das ich als bedeutend erachte: „Frauen und Männer: Ein neues Bewusstsein, den Unterschieden zu begegnen“ (Feminino & Masculino: uma nova consciência para o encontro das diferenças“ 2010). Ich erwähne hier nur einen ihrer Sätze: „Einen Mann auszubilden heißt, ein Individuum auszubilden, doch eine Frau auszubilden heißt, eine Gesellschaft auszubilden.“

Ohne jemals die Frage nach dem Weiblichen (in Mann und Frau) außer Acht zu lassen, wendete sie ihre Aufmerksamkeit den Herausforderungen von Wissenschaft und moderner Technologie zu. Bereits 1969 veröffentlichte sie „Automatisierung und die Zukunft des Menschen“ (Autonomação e o futuro do home), wo sie die Verschlechterung für die Arbeitswelt voraussah.

Die Wirtschaftsfinanzkrise von 2008 führte sie dazu, die Frage nach Kapital und Geld zu stellen. In ihrem Buch „Neuerfindung von Kapital/Geld“ (Reinventando o capital/dinheiro, Idéias e Letras 2012) betont sie, im Gegensatz zur dominierenden kapitalistischen Wirtschaft, die Relevanz der sozialen und komplementären Währungen und der solidarischen Netzwerke, die durch gegenseitigen Tausch den weniger Vermögenden ermöglichen, für ihren Lebensunterhalt aufzukommen.

Ein weiteres bedeutendes Werk voller Wissen, Daten und kulturellen Überlegungen trägt den Titel „Technologische Fortschritte und die Zukunft der Menschheit: Wollen wir sein wie Gott?“ (Os avanços tecnológicos e o futuro da humanidade: querendo ser Deus? Vozes 2009). In diesem Werk wagt sie die Konfrontation mit den führenden Wissenschaften: Nano-Technologie, Robotik, Gentechnik und synthetische Biologie. Sie erkennt die Vorteile dieser Wissenschaften, denn sie ist nicht rückwärts gerichtet, doch dadurch, dass sie in einer Gesellschaft lebte, die alles, einschließlich des Lebens, zu einer Handelsware macht, erkannte sie ein großes Risiko, dass Wissenschaftler göttliche Macht ausüben wollten und ihr Wissen nutzen wollten, um die menschliche Spezies umzugestalten. Daher der Titel „Wollen wir sein wie Gott?“ Dies ist die traurige Illusion der Wissenschaftler. Was uns retten wird, ist nicht die neue technologische Revolution, sondern, wie Rose sagt, eine „Revolution der Nachhaltigkeit ist die einzige, die die menschliche Spezies vor ihrer Zerstörung retten kann … denn wenn wir weitermachen wie bisher, werden wir uns nicht in einem Gewinner-Verlierer-Spiel befinden, sondern in einem schrecklichen Verlierer-Verlierer-Spiel, das zur Zerstörung unserer Spezies führen wird, in der wir alle Verlierer sein werden.“ (Neuerfindung von Kapital/Geld, S. 238).

Rose verfügte über einen sehr scharfen Sinn für die Welt: Sie litt an den globalen Dramen und feierte die wenigen Fortschritte. In späteren Zeiten sah sie dunkle Wolken über unserem ganzen Planeten, die unsere Zukunft bedrohen würden. Sie war sehr beschäftigt mit der Suche nach rettenden Alternativen, als sie starb. Als eine tiefgläubige und spirituelle Frau träumte sie von der Kapazität des Menschen, die auf uns zukommende Tragödie in eine reinigende Krise zu verwandeln, die den Weg erhellt, auf dem sich die Gesellschaft mit der Natur und mit Mutter Erde wieder versöhnt. Sie beendet ihr Buch Technologische Fortschritte mit folgender Aussage voller Weisheit: „Wenn wir aufhören, Götter zu sein, können wir voll und ganz Mensch sein; selbst wenn wir noch nicht so genau wissen, was das bedeutet; wir haben es immer nur ahnen können“ (S. 354).

Die brasilianische Präsidentin ernannte Rose Marie Muraro am 30. Dezember 2005 offiziell zur Patronin des brasilianischen Feminismus. Mit der Gründung der kulturellen Rose Marie Muraro Stiftung im Jahr 2009 hinterlässt sie ein reiches humanistisches Erbe für die kommenden Generationen. Rose Marie Murano zeigte mit ihrer persönlichen Geschichte, dass das Unmögliche keine Einschränkung sein muss, sondern eine Herausforderung. Ihr Name ist eingetragen in der Linie der großen archetypischen Frauen, die der Menschheit halfen, die Flamme der Achtsamkeit für alles Existierende und Lebendige am Brennen zu halten. Dieses Bestreben hat sie unsterblich gemacht.

übersetzt von Bettina Gold-Hartnack

13 Comentários leave one →
  1. Jose Severiano Lopes de Queiroz Neto permalink
    04/07/2014 0:34

    Caro Leonardo Boff

    Primeiro, peço-lhe perdão pela ousadia, mas…
    Em algum e em algum momento neste blog escrevi alguns comentários ou pensamentos. Creio que já lhe concedi tempo suficiente para refletir e pensar sobre uma assertiva que fiz :
    Somos civilizados ? Respeitamos ao póximo com queremos que nos respeitem ? Respeitamos nossa Mão Terra ? Respeitamos todos os outros seres existentes neste universo tão belo ?
    Continuo a afirmar que ainda usamos fraldas, somos menos que um quanta de energia neste mar imenso.
    Se existe um criador, prefiro Baruch Spinoza, que nos diz :
    “Pára de ficar rezando e batendo no peito! O que eu quero que faças é que saias pelo mundo e desfrutes de tua vida.
    Eu quero que gozes, cantes, te divirtas e que desfrutes de tudo o que Eu fiz para ti.
    Pára de ir a esses templos lúgubres, obscuros e frios que tu mesmo construístes e que acreditas ser a minha casa.
    Minha casa está nas montanhas, nos bosques, nos rios, nos lagos, nas praias. Aí é onde Eu vivo e aí expresso meu amor por ti.
    Pára de me culpar da tua vida miserável: Eu nunca te disse que há algo mau em ti ou que eras um pecador, ou que tua sexualidade fosse algo mau. O sexo é um presente que Eu te dei e com o qual podes expressar teu amor, teu êxtase, tua alegria.
    Assim, não me culpes por tudo o que te fizeram crer.
    Pára de ficar lendo supostas escrituras sagradas que nada têm a ver comigo. Se não podes me ler num amanhecer, numa paisagem, no olhar de teus amigos, nos olhos de teu filhinho… Não me encontrarás em nenhum livro! Confia em mim e deixa de me pedir. Tu vais me dizer como fazer meu trabalho?
    Pára de ter tanto medo de mim. Eu não te julgo, nem te critico, nem me irrito, nem te incomodo, nem te castigo. Eu sou puro amor.
    Pára de me pedir perdão. Não há nada a perdoar. Se Eu te fiz… Eu te enchi de paixões, de limitações, de prazeres, de sentimentos, de necessidades, de incoerências, de livre-arbítrio.
    Como posso te culpar se respondes a algo que eu pus em ti?
    Como posso te castigar por seres como és, se Eu sou quem te fez?
    Crês que eu poderia criar um lugar para queimar a todos meus filhos que não se comportem bem, pelo resto da eternidade?
    Que tipo de Deus pode fazer isso?
    Esquece qualquer tipo de mandamento, qualquer tipo de lei; essas são artimanhas para te manipular, para te controlar, que só geram culpa em ti.
    Respeita teu próximo e não faças o que não queiras para ti.
    A única coisa que te peço é que prestes atenção a tua vida, que teu estado de alerta seja teu guia.
    Esta vida não é uma prova, nem um degrau, nem um passo no caminho, nem um ensaio, nem um prelúdio para o paraíso.
    Esta vida é o único que há aqui e agora, e o único que precisas.
    Eu te fiz absolutamente livre.
    Não há prêmios nem castigos. Não há pecados nem virtudes. Ninguém leva um placar. Ninguém leva um registro. Tu és absolutamente livre para fazer da tua vida um céu ou um inferno.
    Não te poderia dizer se há algo depois desta vida, mas posso te dar um conselho.
    Vive como se não o houvesse.
    Como se esta fosse tua única oportunidade de aproveitar, de amar, de existir.
    Assim, se não há nada, terás aproveitado da oportunidade que te dei. E se houver, tem certeza que Eu não vou te perguntar se fostes comportado ou não.
    Eu vou te perguntar se tu gostastes, se te divertistes… Do que mais gostastes? O que aprendestes?
    Pára de crer em mim – crer é supor, adivinhar, imaginar.
    Eu não quero que acredites em mim. Quero que me sintas em ti.
    Quero que me sintas em ti quando beijas tua amada, quando agasalhas tua filhinha, quando acaricias teu cachorro, quando tomas banho no mar.
    Pára de louvar-me!
    Que tipo de Deus ególatra tu acreditas que Eu seja? Me aborrece que me louvem. Me cansa que agradeçam.
    Tu te sentes grato? Demonstra-o cuidando de ti, de tua saúde, de tuas relações, do mundo.
    Te sentes olhado, surpreendido?… Expressa tua alegria! Esse é o jeito de me louvar.
    Pára de complicar as coisas e de repetir como papagaio o que te ensinaram sobre mim.
    A única certeza é que tu estás aqui, que estás vivo, e que este mundo está cheio de maravilhas.
    Para que precisas de mais milagres?
    Para que tantas explicações?
    Não me procures fora!
    Não me acharás.
    Procura-me dentro… aí é que estou, batendo em ti.
    Baruch Spinoza.”

    Jose Severiano

    • 04/07/2014 1:20

      José Severiano
      Spinoza incorreu em grave engano. Pensa que estamos ainda no paraiso terrenal. O que diz poderia ser, no máximo, uma profecia para o futuro. Enquanto vivemos como filhos e filhas de Adão e Eva decadentes, temos que lutar para viver e sobreviver e ajudar àqueles que não podem se ajudar a si mesmos e que nunca poderiam disfrutar das delícias paradisíacas de Spinoza.Jesus não foi morto em vão.
      Sorry.
      lboff

      • Jose Severiano Lopes de Queiroz Neto permalink
        04/07/2014 5:17

        Caro Leonardo Boff

        Lembre-se que Spinoza é do século 17, estamos no século 21, e não mudamos nada. Pelo contrário estamos regredindo, voltando à idade média criando novamente uma diáspora entre ocidente e oriente. Nossos valores estão se tornando cada vez mais rasteiros. A vida de qualquer ente vivo neste planeta não tem nenhum valor. Países que não vou declinar aqui seus nomes matam, assassinam, cometem genocídio em nome Dele. Países estão sendo sistemáticamente destruidos em nome de ganâncias. Para citar Iraque, Libia, Egito, Afeganistão, Grécia, toda Europa. Vi com toda frieza senhores como Henry Kissinger (um genocida) declarar sem esboçar nenhum remorso que guerras como a do Vietãm, não importando seus efeitos colaterais foi uma necessidade. Uma Madeleine Albreight sem nenhum remorso dizer que a morte de 52000 crianças no Iraque foi um mau nescessário ??? Onde está a sanidade destes “líderes” ??? Não espero o paraízo terrenal só quero a busca de uma certa harmonia, que não existe, inclusive dentro de qualquer igreja.

        Jose Severiano

  2. 04/07/2014 19:43

    Caro Leonardo Boff

    Além de não ter publicado minha tréplica, não respondeu às perguntas fundamentais que te fiz :

    Somos civilizados ? Respeitamos ao póximo como queremos que nos respeitem ? Respeitamos nossa Mãe Terra ? Respeitamos todos os outros seres existentes neste universo tão belo ?

    Jose Severiano

    Ps.: quanto a Jesus o considero como alguém muito importante, mas como um grande sábio, um grande homem, alguém a não ser esquecido, um grande filósofo.
    Vejo que quando se cita nomes que teem que ser citados o post não é publicado.

    • 04/07/2014 21:11

      José Severiano
      Não estou nunca banca examinadora. Estas perguntas vc mesmo tem condições de respondê-las.
      lboff

  3. 04/07/2014 19:45

    Very, Very sorry…

  4. 04/07/2014 23:12

    Caro Leonardo

    Li o teu prefácio de um livro cujo título é “Directorium Incsitorum”, só teu prefácio já vale pelo livro. Não se trata aqui de uma “banca examinadora”, gostaria apenas que, com tuas próprias palavras respondesse a cada pergunta.
    Gostaria aqui, sem nenhuma falsa modéstia que não conclui nenhum curso superior (te explicarei oportunamente) mas, apesar disso tenho idéias próprias sobre diversos assuntos.
    Por diletantismo já ministrei duas palestras sobre física teórica na UCP de Petrópolis : uma sobre a teoria da Relatividade e uma interpretação de uma anomalia encontrada num experimento feito pelo CERN em parceria com o laboratório de Gran Sasso na Itália a outra sobre a busca do Bóson de Higgs e o Higgs´ Field, para ex-professores meus e físicos.
    Me considero um auto-didata e numa destas palestras (você cita em teu prefácio que a pretensão da verdade absoluta leva à ignorância), pois na segunda palestra atresentei num gráfico aquilo que chamo curva da verdade, ela será sempre ssimtóptica à curva da verdade.

    Jose Severiano

  5. 05/07/2014 21:32

    Retificando o post anterior …assintóptica à reta da verdade absoluta…
    Em síntese, pelo menos do ponto de vista de sermos nós parte de nosso universo, estamos sob influência de todos os fenômenos que ocorrem nêle, o que podemos, no máximo é montar um quadro aproximado da verdade, em todos os níveis.

    Jose Severiano

  6. 06/07/2014 19:15

    Caro Leonardo Boff

    Que este diálogo nos seja a ambos proveitoso, que outros talvez consigam retirar algo de bom de tudo isto, pois assim estaremos fazendo nossa parte.
    Não sou dono da verdade, nem quero sê-lo. Apenas gosto de pensar, coisa que muitos não o fazem. Embora seja da área tecnológica, amo história, amo geografia, amo matemática, amo física, amo o universo, enfim toda e qualquer atividade humana em que todos, digo todos saiam melhores. Sempre agi assim.
    Spinozza, você acha que li o que pude sobre durante quanto tempo ? Uma noite.

    Jose Severiano

  7. 10/07/2014 12:37

    Caro leonardo Boff, pode clicar no link.

    Jose Severiano

  8. 10/07/2014 12:40

    Uma viagem pelo sistema solar e cercanias.

  9. 13/07/2014 16:16

    Caro Leonardo Boff

    Gostaria imensamente que me responda a esse post, sinceramente.
    Sem nenhum constrangimento lhe informei meu perfil, quanto à minha formação.
    Li um teu livro “A águia e a galinha”, sois formador de opinião, não sejas galinha. Sei que sois capaz de muitas coisas boas, uma delas é a de escrever, um folha de papel e uma simples caneta valem mil bombas atômicas. Seis que foi “estrupado” (esse é o verbo correto) quando fostes obrigado ao “silêncio obzequioso”. Não deixeis a chama que sei que existe debaixo de ti se apagar.
    Só gostaria de te dizer mais uma coisa, tenho origem judía, cheguei a dar aula numa escola aqui em Petrópolis que sei que conheces Yeshiva Mahneh, durante seis anos, o rabino queria que aprendesse hebráico, infelizmente na época não me apeteceu a ideia.
    Os conheço como a palma da minha mão.
    Veja a que ponto o estado Judáico esta chegando, um “must” no estado de Israel é o de assistir das colinas de Golan aos bombardeios da faixa de Gaza ???

    Abraços

    Sinceramente

    José Severiano

  10. 13/07/2014 16:17

    Yeshiva Mashineh… corrigindo

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