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Die Magna Charta der ganzheitlichen Ökologie: Schrei der Erde – Schrei der Armen

01/07/2015

Bevor ich mit meinem Kommentar beginne, halte ich es für sinnvoll, einige Besonderheiten der Enzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus hervorzuheben.

Es ist das erste Mal, dass ein Papst über das Thema Ökologie im Sinne einer ganzheitlichen Ökologie (da es über das Thema Umwelt hinaus geht) auf solch ausführliche Weise spricht. Welch große Überraschung: Er arbeitet das Thema auf dem neuen ökologischen Paradigma sorgfältig aus, was kein offizielles Dokument der UN bisher getan hat. Er stützt seine Rede mit den sichersten Daten über Biowissenschaften und die Erde. Er liest die Daten liebevoll (mit gefühlvoller Intelligenz oder Intelligenz des Herzens), da er wahrnimmt, dass sich hinter ihnen menschliche Tragödie und Leiden verbergen und auch für Mutter Erde. Die aktuelle Situation ist ernst, aber Papst Franziskus findet immer Gründe für Hoffnung und vertraut darauf, dass Menschen realisierbare Lösungen finden können. Er verbindet sich mit den Päpsten, die ihm vorangegangen sind, Johannes Paul II und Benedikt XVI, die er oft zitiert. Und etwas absolut Neues: Der Text stammt teilweise aus gemeinsamer Arbeit mit Kollegen, denn er wertschätzt die Beiträge Dutzender Bischofskonferenzen um die ganze Welt, von den USA bis nach Deutschland, von Brasilien, Patagonien-Comahue und Paraguay.

Er sammelt die Beiträge anderer Denker, wie der Katholiken Pierre Teilhard de Chardin, Romano Guardini, Dante Alighieri, des argentinischen Maestros Juan Carlos Scannone, des Protestanten Paul Ricoeur und des Sufi-Moslems Ali Al-Khawwas. Adressaten sind wir alle, Menschen und Bewohner desselben gemeinsamen Hauses (ein allgemein vom Papst gebrauchter Begriff) und leiden unter denselben Bedrohungen.

Papst Franziskus schreibt nicht als ein Meister oder Doktor des Glaubens, sondern als ein eifriger Hirte, der sich um das gemeinsame Haus aller Lebewesen sorgt, nicht nur der Menschen, sondern aller, die darin wohnen.

Ein Element lohnt, hervorgehoben zu werden, denn es bringt die „forma mentis“ (die Art, wie er sein Denken organisiert) des Papstes zum Vorschein. Dies ist ein Beitrag der pastoralen und theologischen Erfahrung der lateinamerikanischen Kirchen im Licht der Dokumente der lateinamerikanischen Bischöfe (CELAM) in Medellin (1968), Puebla (1979) und Aparecida (2007), die eine Option für die Armen, gegen Armut und für Befreiung darstellt. Die Wortwahl und der Ton der Enzyklika sind typisch für Papst Franziskus und die ökologische Kultur, die er sich angeeignet hat. Ich erkenne aber auch viele Ausdrücke und Redensarten, die sich auf das beziehen, was vor allem in Lateinamerika gedacht und geschrieben wird. Die Themen „gemeinsames Haus“ und „Mutter Erde“, „Schrei der Erde und der Schrei der Armen“, „Achtsamkeit“, „gegenseitige Abhängigkeit aller Lebewesen“, „die Armen und Verwundbaren“, der „Paradigmenwechsel“, das „menschliche Wesen als Erde, die fühlt, denkt, liebt und verehrt“, die „ganzheitliche Ökologie“ u. a. sind Themen, die bei uns an der Tagesordnung sind.

Die Struktur der Enzyklika entspricht dem methodologischen Ritual, das unsere Kirchen und theologischen Überlegungen verwenden, welche im Zusammenhang stehen mit der Befreiungspraxis, die nun auch vom Papst übernommen und abgesegnet wurde: sehen, beurteilen, handeln und zelebrieren.

Zuerst enthüllt er seine hauptsächliche Inspirationsquelle: der Hl. Franziskus, den er als „beispielhaft für verständnisvolle Achtsamkeit und Ökologie“ nennt, da er sich „insbesondere den Armen und Verlassenen widmete“ (Nr. 10, Nr. 66).

Dann fährt er fort zu sehen „was in unserem Haus geschieht“ (Nr. 17-61). Der Papst sagt: „Allein dadurch, dass wir die Realität aufrichtig betrachten, können wir sehen, dass unser gemeinsames Haus zerstört wird“ (Nr. 61). Dieser Teil beinhaltet die stimmigsten Daten über den Klimawandel (Nr. 20-22), das Thema Wasser (Nr. 27-31), das Dahinschwinden der Artenvielfalt (Nr. 32-42), die Verschlechterung der Lebensqualität der Menschen und des sozialen Lebens (Nr. 43-47), er prangert die hohe Rate an weltweiter Ungleichheit an, die alle Lebensbereiche betrifft (Nr. 48-52), deren Hauptopfer die Armen sind (Nr. 48). In diesem Teil gibt es einen Satz, der sich auf die Überlegungen aus Lateinamerika bezieht: „Wir können heute nicht ignorieren, dass ein wahrer ökologischer Zugang immer ein sozialer Zugang wird und Gerechtigkeit in Diskussionen über die Umwelt einschließen sollte, um sowohl den Schrei der Erde als auch den Schrei der Armen zu hören (Nr. 49). Dann fügt er hinzu: „Die Schreie der Erde vereinen sich mit den Schreien der Verlassenen dieser Welt“ (Nr. 53). Dies ist durchaus schlüssig, denn zu Beginn sagte er, das „wir die Erde sind“ (Nr. 2; s. Gen 2,7), ganz auf einer Linie mit dem großen argentinischen Sänger und Poeten, dem indigenen Atahualpa Yupanqui: „Menschen sind die laufende, fühlende, denkende und liebende Erde“.

Er verurteilt die vorgeschlagene Internationalisierung des Amazonas, die „ausschließlich den Interessen der Multis dient“ (Nr. 38). Er trifft eine klare Aussage von ethischem Belang: „Darum können wir stumme Zeugen schwerster Ungerechtigkeiten werden, wenn der Anspruch erhoben wird, bedeutende Vorteile zu erzielen, indem man den Rest der Menschheit von heute und morgen die extrem hohen Kosten der Umweltzerstörung bezahlen lässt“ (Nr. 36).

Traurig erkennt er an: „Niemals haben wir unser gemeinsames Haus so schlecht behandelt und verletzt wie in den letzten beiden Jahrhunderten“ (Nr. 53). Angesichts dieser Offensive der Menschen gegen Mutter Erde, die viele Wissenschaftler als den Beginn einer neuen geologischen Ära – dem Anthropozän – anprangern, bedauert er die Schwäche der Machthaber dieser Welt, die uns täuschten, „glaubten, dass alles so weitergehen könne wie bisher“, als ein Alibi, um „die selbstzerstörerischen Laster zu pflegen“ (Nr. 59) mit einem „als selbstmörderisch zu bezeichnenden Verhalten“ (Nr. 55).

Vorsichtig erkennt er die Meinungsvielfalt an (Nr. 60-61) und dass „es nicht nur einen einzigen Lösungsweg gibt“ (Nr. 60). Dennoch „ist sicher, dass das gegenwärtige weltweite System unter verschiedenen Gesichtspunkten unhaltbar ist, denn wir haben aufgehört, an den Zweck menschlichen Handelns zu denken“ (Nr. 61) und wir verlieren uns in der Schaffung von Mitteln für unbegrenzter Anhäufung von Gütern zum Preis ökologischer Ungerechtigkeit (Verschlechterung der Ökosysteme) und sozialer Ungerechtigkeit (Verarmung von Bevölkerungsgruppen). Die Menschheit hat schlicht und einfach die göttliche Hoffnung enttäuscht (Nr. 61).

Der dringende Aufruf lautet nun, „unser gemeinsames Haus zu schützen“ (Nr. 13); und dafür brauchen wir, laut Papst Johannes Paul II, „eine globale ökologische Umkehr“ (Nr. 5); „Kultur der Achtsamkeit, die die gesamte Gesellschaft erfüllt“ (Nr. 231).

Nach der Dimension des Beobachtens folgt die Dimension des Beurteilens. Das Beurteilen geschieht nach zwei Aspekten, dem wissenschaftlichen und dem theologischen.

Wir wollen uns auf den wissenschaftlichen Aspekt konzentrieren. Die Enzyklika widmete das gesamte dritte Kapitel der Analyse „der menschlichen Wurzel der ökologischen Krise“ (Nr. 101-136). Hier schlägt der Papst vor, die Technoscience vorurteilsfrei zu analysieren und anzuerkennen, dass diese „nicht nur wirklich wertvolle Dinge produzieren kann, um die Lebensqualität des Menschen zu verbessern“ (Nr. 103). Doch ist nicht dies das Problem, sondern die Unabhängigkeit, welche der Wirtschaft, der Politik und der Natur unterworfen wird zugunsten der Akkumulation von materiellen Gütern (s. Nr. 109). Technoscience nährt die falsche Annahme, dass es „eine unendliche Verfügbarkeit von Waren in der Welt gibt“ (Nr. 106), während wir wissen, dass wir die physikalischen Grenzen der Erde überschritten haben und dass viele ihrer Güter nicht erneuerbar sind. Technoscience wurde zu einer Technokratie, die sich zu einer wahren Diktatur entwickelte mit der harten Logik der Dominanz über alles und jeden (Nr. 108).

Die große, heute dominierende Illusion liegt im Glauben, dass die Technoscience alle Umweltproblem lösen könne. Dies ist ein irreführender Gedanke, denn er besteht darin, „Dinge zu isolieren, die in der Wirklichkeit miteinander verknüpft sind“ (Nr. 117), „alles steht miteinander in Beziehung“ (Nr. 120), ein Anspruch, der sich durch die ganze Enzyklika wie ein roter Faden zieht, denn dies ist ein neues, zeitgenössisches paradigmatisches Schlüsselkonzept. Die große Beschränktheit der Technokratie ist der Fakt der „Aufsplitterung des Wissens und Verlust des Sinnes für die Gesamtheit“ (Nr. 110). Das Schlimmste ist, dass anderen Lebewesen kein Eigenwert zuerkannt wird, was so weit geht, dass dem Menschen jeglicher besonderer Wert abgesprochen wird (Nr. 118).

Der Eigenwert jedes Wesens, selbst wenn es winzig ist, wird in der Enzyklika ständig betont (Nr. 69), wie es auch in der Erd-Charta geschieht. Durch das Absprechen des Eigenwerts verhindern wir, dass diese Wesen nicht mehr mit ihrer Existenz Gott verherrlichen noch uns ihre Botschaft vermitteln können (Nr. 33).

Die weiteste Abweichung der Technokratie ist der Anthropozentrismus. Dies ist die Illusion, dass Dinge insofern einen Wert besitzen, als sie für den Gebrauch durch den Menschen nützlich sind, wobei vergessen wird, dass deren Existenz einen Wert aus sich selbst heraus besitzt (Nr. 33). Wenn es stimmt, dass alles miteinander in Beziehung steht, dann „sind wir Menschen als Brüder und Schwestern vereint und miteinander verflochten durch die Liebe, die Gott für jedes seiner Geschöpfe hegt und die uns auch in zärtlicher Liebe mit „Bruder Sonne“, „Schwester Mond“, Bruder Fluss und Mutter Erde vereint“ (Nr. 92). Wie können wir erwarten, diese zu beherrschen und sie durch den engen Blickwinkel der Beherrschung durch Menschen sehen?

All diese „ökologischen Tugenden“ (Nr. 88) gehen durch den Willen zur Macht und zur Beherrschung anderer über die Natur verloren. Wir erleben einen Besorgnis erregenden „Verlust des Lebens- und Gemeinschaftssinns“ (Nr. 110). Hin und wieder zitiert er den deutsch-italienischen Theologen Romano Guardini (1885-1968), einen der meistgelesenen in der Mitte des letzten Jahrhunderts, der ein kritisches Buch über die Ansprüche der Moderne schrieb (Nr. 105, Fußnote 83): Das Ende der Neuzeit, 1958).

Die andere Seite des Urteils ist die theologische. Die Enzyklika lässt dem „Schöpfungs-Evangelium“ einen großen Raum (Nr. 62-100). Es beginnt damit, den Beitrag der Religionen und des Christentums zu rechtfertigen. Da wir es mit einer globalen Krise zu tun haben, muss jede Instanz mit ihrem religiösen Kapital zur Sorge um die Erde beitragen (Nr. 62). Er besteht nicht auf Lehrsätze, doch auf die Weisheit in den verschiedenen spirituellen Wegen. Das Christentum bevorzugt, eher von einer Schöpfung zu sprechen als von der Natur, denn „die Schöpfung steht in Beziehung zu einem Liebesprojekt Gottes“ (Nr. 76). Und er zitiert ein weiteres Mal einen wunderschönen Text aus dem Buch der Weisheit (21,24), in dem klar wird, dass „die Schöpfung in der Ordnung der Liebe angesiedelt ist“ (Nr. 77) und dass Gott als der „Herr, der das Leben liebt“ erscheint (Weish.11,26).

 

Der Text öffnet sich für einen von der Evolutionstheorie geprägten Blick auf das Universum, ohne das Wort zu benutzen, doch indem er dieses umschreibt, Bezug nehmend auf das Universum, das „aus offenen Systemen besteht, die miteinander in Kommunikation treten (Nr. 79). Es nutzt den Haupttext, der den inkarnierten und auferstandenen Christus mit der Welt und mit dem ganzen Universum verbindet, indem er alles, was mit der Erde zu tun hat, heiligt (Nr. 83). In diesem Zusammenhang zitiert er Pierre Teilhard de Chardin (1881-1955, Nr. 83 Zitat 53) als Vorläufer dieser kosmischen Sichtweise. Die Tatsache, dass der dreifaltige Gott göttlich ist und mit dem Volk in Beziehung steht, bedeutet, dass alle Dinge in Beziehung stehende Resonanzen der göttlichen Dreieinigkeit sind (Nr. 240).

Mit dem Zitat des Ökumenischen Patriarchen Bartholomäus der Orthodoxen Kirche „erkennt er an, dass Sünden gegen die Schöpfung Sünden gegen Gott sind“ (Nr. 7). Daher ist eine kollektive ökologische Umkehr so dringend, um die verlorene Harmonie wiederherzustellen.

Die Enzyklika hat mit diesem Teil einen gelungenen Abschluss: „Die Analyse zeigte den Bedarf nach einem Kurswechsel … wir müssen der Spirale der Selbstzerstörung entkommen, in die wir geraten sind“ (Nr. 163). Es handelt sich nicht um eine Reform, doch, um die Erd-Charta zu zitieren, um „einen Neuanfang“ (Nr. 207). Die wechselseitige Abhängigkeit aller mit allen führt uns dazu, an „eine Welt mit einem gemeinsamem Projekt“ zu glauben (Nr. 164).

Da die Wirklichkeit viele Aspekte besitzt, die eng miteinander verknüpft sind, schlägt Papst Franziskus eine „ganzheitliche Ökologie“ vor, die über die Umwelt-Ökologie hinausgeht, die wir bereits kennen (Nr. 137). Sie umspannt alle Bereiche, die Umwelt, die Wirtschaft, das Soziale, das Kulturelle und das tägliche Leben (Nr. 147-148). Nie werden die Armen vergessen, die auch menschliche und sozial-ökologische lebendige Verknüpfungen der Zusammengehörigkeit und Solidarität miteinander bezeugen (Nr. 149).

Der dritte methodologische Schritt besteht im Handeln. In diesem Teil blickt die Enzyklika auf die Hauptthemen der internationalen, nationalen und lokalen Politik (Nr. 164-181). Sie hebt die Wechselwirkung zwischen den Ökosystemen und den verschiedenen sozialen Bezugswelten hervor und benennt mit Bedauern die Schwierigkeiten, die die Vorherrschaft der Technokratie mit sich bringt, die Veränderungen zur Beschränkung des Anschaffungs- und Konsumwahns durchzuführen (Nr. 141). Wieder erwähnt er die Themen Wirtschaft und Politik, die dem Gemeinwohl dienen sollten und die Bedingungen für ein erfülltes menschliches Leben schaffen (Nr. 189-198). Aufs Neue betont er den Dialog zwischen Wissenschaft und Religion, wie der bekannte Biologen Edward O. Wilson in seinem Buch: Creation: how to save life on Earth, 2008. Alle Religionen „sollten nach der Schonung der Natur und nach der Verteidigung der Armen streben“ (Nr. 201).

Immer noch unter dem Aspekt des Handelns fordert er die Bildung heraus im Sinne der Schaffung eines „ökologischen Bürgertums“ (Nr. 211) und eines neuen Lebensstils, der auf Achtsamkeit begründet ist, auf Mitgefühl, gemeinsamer Bescheidenheit, Verbindung zwischen Menschlichkeit und Umwelt beruht, da beide untrennbar miteinander verbunden sind, und auf die Mitverantwortung für alles Lebendige und für unser gemeinsames Geschick (Nr. 203-208).

Schließlich geht es um das Zelebrieren. Die Zelebration findet in einem Kontext der „ökologischen Bekehrung“ (Nr. 216) statt und sie beinhaltet eine „ökologische Spiritualität“ (Nr. 216). Dies geht weniger auf theologische Doktrin zurück als auf die Beweggründe, die sich aus der Spiritualität ergeben, um sich um das gemeinsame Haus zu sorgen und „eine Leidenschaft für den Umweltschutz zu fördern“ (Nr. 216). Eine solche mystische Erfahrung ist es, die Menschen dazu bewegt, in einem ökologischen Gleichgewicht zu leben „im Gleichgewicht mit sich selbst, solidarisch mit den anderen, im natürlichen Gleichgewicht mit allen Lebewesen und im geistlichen mit Gott“ (Nr. 210). Dies scheint die Weisheit zu sein, dass „Weniger mehr ist“ und dass wir auch mit Wenigem glücklich sein können.

Im Sinne von Zelebrieren „ist die Welt mehr als ein zu lösendes Problem, sie ist ein freudiges Geheimnis, das wir mit frohem Lob betrachten“ (Nr. 12).

Der zärtliche und geschwisterliche Geist des Hl. Franz von Assisi ist im gesamten Text der Enzyklika Laudato si präsent. Die aktuelle Situation stellt keine angekündigte Tragödie dar, sondern eine Herausforderung für uns, für das gemeinsame Haus und füreinander zu sorgen.

Der Text betont Poesie und Freude im Geist und unzerstörbare Hoffnung, dass, wenn die Bedrohung groß ist, die Gelegenheit zum Lösen unserer Umweltprobleme umso größer ist.

Der Text endet auf poetische Weise mit den Worten: „Jenseits der Sonne“: „Gehen wir singend voran! Mögen unsere Kämpfe und unsere Sorgen um diesen Planeten uns nicht die Freude und die Hoffnung nehmen“ (Nr. 244).

Ich möchte mit den Abschlussworten der Erd-Charta, die der Papst selbst zitiert (Nr. 207) enden: „Lasst uns unsere Zeit so gestalten, dass man sich an sie erinnern wird als eine Zeit, in der eine neue Ehrfurcht vor dem Leben erwachte, als eine Zeit, in der nachhaltige Entwicklung entschlossen auf den Weg gebracht wurde, als eine Zeit, in der das Streben nach Gerechtigkeit und Frieden neuen Auftrieb bekam, und als eine Zeit der freudigen Feier des Lebens.“

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