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Die kapitalistische Kultur ist lebens- und glücksfeindlich

19/05/2015

Der Niedergang der Theorie, die dem Kapitalismus als eine Produktionsform zugrunde liegt, nahm seinen Anfang mit Karl Marx und schritt fort durch das 20. Jahrhundert mit dem Aufkommen des Sozialismus. Um seinen Hauptzweck, dem unbegrenzten Anhäufen von Reichtum, zu erreichen, steigerte der Kapitalismus alle zur Verfügung stehenden Produktionskräfte. Doch als Resultat war von Anfang an ein hoher Preis zu zahlen: eine perverse soziale Ungleichheit. Ethisch-politisch ausgedrückt bewirkt er soziale Ungerechtigkeit und das systematische Anwachsen von Armut.

In den vergangenen Jahrzehnten wurde den Menschen bewusst, dass es nicht nur soziale Ungerechtigkeit gibt, sondern auch ökologische Ungerechtigkeit: die Zerstörung des gesamten Ökosystems, der Raubbau von Bodenschätzen und schließlich eine allgemeine Krise des Lebens- und Erdsystems. Produktive Kräfte wurden in destruktive Kräfte verwandelt. Geld ist zum Selbstzweck geworden. So warnte Papst Franziskus in allgemein bekannten Abschnitten des Apostolischen Schreibens über die Ökologie: „Im Kapitalismus regiert nicht mehr der Mensch, sondern das Geld und nochmals das Geld. Der Antrieb ist der Profit … Ein Wirtschaftssystem, das sich um den Gott Geld dreht, bedarf des Raubbaus der Natur, um seinen inhärenten frenetischen Konsumrhythmus beizubehalten.“

Jetzt hat der Kapitalismus sein wahres Gesicht gezeigt: Wir haben es mit einem System zu tun, das gegen das Leben der Menschen und das Leben der Natur ist. Und wir stehen vor einem Dilemma: entweder ändern wir uns, oder wir laufen Gefahr, uns selbst zu zerstören, wie die Erd-Charta warnt.

Nichtsdestoweniger besteht der Kapitalismus weltweit als dominantes System fort unter dem Namen der neo-liberalen Markt-Makroökonomie. Worauf beruhen seine Dauer und sein Fortbestand? Meiner Meinung nach auf der Kultur des Kapitals. Die Kultur des Kapitals ist mehr als ein Produktionsmodus. Als eine Kultur verkörpert sie eine Lebensweise eine Produktionsweise, eine Konsumweise, die Art des Verhältnisses zu Natur und zum Menschen, die Art, wie man ein System schafft, dem es gelingt, sich selbst ständig zu reproduzieren unabhängig von der Kultur, in der es sich befindet. Er hat eine Mentalität geschaffen, eine Art der Machtausübung und einen ethischen Kodex. Fabio Konder Comparato streicht dies in seinem Buch „A civilização capitalista“ (Eine kapitalistische Kultur), (Saraiva, 2014) heraus, das sich zu lesen lohnt: „Der Kapitalismus ist die erste Welt-Zivilisation der Geschichte“ (S. 19). Voller Stolz bekräftigt der Kapitalismus: „Es gibt keine Alternative“.

Wir wollen uns kurz einige seiner Charakteristika vor Augen halten: der Endzweck des Lebens besteht im Ansammeln von materiellen Gütern durch unbegrenztes Wachstum, hergestellt durch grenzenlose Ausbeutung aller natürlichen Ressourcen, durch die Vermarktung von allem und jedem und mithilfe von Finanzspekulation. All dies wird durch geringstmögliches Investieren erreicht, im Streben nach dem größtmöglichen Profit, durch Effizienz und in kürzest möglicher Zeitspanne. Der Motor heißt Wettbewerb, angetrieben durch Werbung, der zuletzt Begünstigte ist das Individuum, das Versprechen heißt Glück in einem puren materialistischen Kontext.

Zu diesem Zweck übernimmt der Kapitalismus die Macht über die gesamte Lebenszeit des Menschen und lässt ihm keinen Raum für unnötige Aktivitäten, für geschwisterliche Koexistenz unter Menschen und mit der Natur, für Liebe, für solidarische Bekenntnisse und für die Erfahrung von Lebensfreude durch einfaches Leben. Da solche Realitäten für die Kultur des Kapitals nicht wichtig sind, aber die Realitäten sind, die Glück möglich machen, zerstört der Kapitalismus die nötigen Bedingungen für das, was er anbietet: Glück. Auf diese Weise richtet sich Kapitalismus nicht nur gegen das Leben, sondern auch gegen das Glück.

Wie sich daraus folgern lässt, sind diese Ideale nicht gerade das, was am dringendsten für die endliche und einzige Zeit, die wir in unsrem Leben auf diesem kleinen Planeten haben, brauchen. Der Mensch hungert nicht nur nach Brot und Reichtum; der Mensch trägt auch andere Bedürfnisse in sich, wie die nach Kommunikation, Verzauberung, liebende Leidenschaft, Schönheit, Kunst und den Hunger nach Transzendenz und vielem anderen mehr.

Doch wieso scheint die Kultur des Kapitals so beharrlich? Ohne zu zögern würde ich sagen, dass, selbst wenn sie dies in einer entstellten Form tut, sie deshalb fortbesteht, weil die Kultur des Kapitals eine der essentiellen Dimensionen der menschlichen Existenz verwirklicht: das Verlangen nach Selbstbestätigung, um das Ego zu bestärken. Andernfalls könnte sie nicht bestehen und würde von anderen Dimensionen absorbiert werden oder einfach verschwinden.

Biologen und selbst Kosmologen (wie z. B. Brian Swimme, um nur einen der Intelligentesten zu nennen) lehren uns, dass in allen Lebewesen des Universums, vor allem im Menschen, zwei Kräfte vorherrschen, die miteinander in Spannung stehen. Die eine ist der Wille des Individuums, zu sein, fortzubestehen und innerhalb des Lebensprozesses voranzuschreiten; dafür muss das Individuum sich selbst bestätigen und seine Identität, sein „Ego“ bestärken. Die andere Kraft ist die der Integration in das größere Ganze, innerhalb der Spezies, deren Teil das Individuum ist, indem es Netzwerke und Beziehungssysteme bildet, ohne die niemand bestehen kann.

Die erste Kraft dreht sich um das Ego und um das Individuum und kreiert Individualismus. Die zweite Kraft hat ihre Grundlage in der Spezies, dem „Uns“, und fördert Gemeinschaft und Gesellschaft. Die erste ist die Basis des Kapitalismus, die zweite die des Sozialismus.

Wo findet sich das besondere Talent des Kapitalismus? In der Überspitzung des Ego bis zum Äußersten, des Individuums und der Selbstbestätigung und unter Außerachtlassung des größeren Ganzen, der Integration und des „Wir“. Auf diese Weise hat er das Gleichgewicht der Menschen gekippt, da die eine Kraft bis zum Exzess ausgeübt und die andere ignoriert wird.

In dieser natürlichen Tatsache beruht die Kraft, die der Kultur des Kapitalismus Bestand verleiht, denn sie ist auf etwas begründet, das zwar korrekt ist, aber in einer unverhältnismäßig einseitigen und pathologischen Form ausgeübt wird.

Wie können wir diese Situation überwinden, die sich in den vergangenen Jahrhunderten aufgebaut hat? Grundsätzlich durch das Wiederherstellen des Gleichgewichts der zwei natürlichen Kräfte, die unsere Realität bilden. Vielleicht wäre eine schrankenlose Demokratie die Institution, die gleichermaßen dem Individuellen (dem „Ego“) gerecht wird, doch innerhalb des größeren Ganzen („Wir“, die Gesellschaft), dessen Teil das „Ego“ ist. Wir werden in Zukunft noch auf dieses Thema zurückkommen.

Ubersetzt von Bettina Gold-Hartnach

 

 

Era di grandi trasformazioni

16/05/2015

Viviamo in un’era di grandi trasformazioni. Fra le tante, ne metterò in risalto soltanto due: la prima nel campo dell’economia e la seconda nel campo della coscienza.

La prima, nell’economia: il suo inizio è datato 1834, quando si consolidò la rivoluzione industriale in Inghilterra. Consiste nel passaggio da una economia di mercato a una società di mercato. Il mercato è sempre esistito nella storia dell’umanità, ma non c’è mai stata una società esclusivamente di mercato, vale a dire una società dove quel che conta è l’economia. Tutto il resto le ruota intorno.

Il mercato che predomina si regge attraverso la competizione e non attraverso la cooperazione. Quello che si cerca è il lucro economico individuale o corporativo e non il bene comune di tutta una società. Generalmente questo beneficio viene raggiunto a forza di devastazione della natura e con la gestazione perversa delle diseguaglianze sociali

Si dice che il mercato deve essere libero e lo Stato è visto come il suo grande ostacolo. Il compito dello Stato in verità è ordinare attraverso leggi e norme la società, compreso il campo economico e coordinare la ricerca comune del bene comune. La Grande Trasformazione postula uno Stato minimo, limitato praticamente alle questioni legate alle infrastrutture della società, al fisco e alla sicurezza. Tutto il resto appartiene al mercato e dal mercato viene regolato.

Tutto può essere portato al mercato: acqua potabile, sementi,i alimenti e perfino organi umani. Questa mercantilizzazione è penetrata in tutti i settori della società: la sanità, l’educazione, lo sport, il mondo delle arti e dell’intrattenimento e perfino nei gruppi importanti delle religioni e delle chiese con i loro programmi di TV e radio.

Questa forma di organizzare la società unicamente intorno agli interessi economici del mercato ha spaccato l’umanità da cima a fondo: un fossato enorme si è creato tra ricchi, pochi, e poveri, moltissimi. Vige perversa l’ingiustizia sociale.

Simultaneamente si è creata anche una iniqua ingiustizia ecologica. Nell’ansia di accumulazione, sono stati sfruttati in forma predatoria beni e risorse della natura, senza nessun limite né rispetto. Quel che si cerca è l’arricchimento sempre maggiore per consumare più avidamente.

Simile voracità si è scontrata con i limiti della stessa Terra. Essa non possiede più tutti i beni e i servizi sufficienti e rinnovabili. Non è un pozzo senza fondo. Questo fatto le rende difficile se non impossibile la riproduzione del sistema produttivista-capitalistico. E’ la sua crisi.

Questa trasformazione, in forza di una sua logica interna, sta diventando biocida, ecocida e geocida. La vita sta rischiando e la Terra potrebbe non volerci più su di essa, perché siamo troppo distruttivi.

La seconda Grande Trasformazione sta avvenendo nel campo della coscienza. Nella misura in cui i danni alla natura crescono e sono decisivi per la qualità della vita, cresce simultaneamente la coscienza che, al 90%, tali danni sono dovuti all’attività irresponsabile e irrazionale degli esseri umani, più specificamente alle attività di quelle élites del potere economico, politico, culturale e mediatico che si struttura in grandi corporazioni multilaterali che hanno occupato la stanza dei bottoni dei destini del mondo

Dobbiamo, con urgenza, fare qualche cosa che interrompa la corsa verso il precipizio. Il primo studio globale è stato fatto nel 1972. E descrive lo stato della Terra. Lì si vede che la Terra è malata. La causa principale è il tipo di sviluppo che le società hanno adottato. Questo finisce per oltrepassare i limiti della sopportabilità della natura e della Terra. Dobbiamo produrre, certo, per alimentare l’umanità. Ma in una forma diversa, rispettando i ritmi della natura e i suoi limiti, permettendo che essa riposi e si ricarichi. Questo è stato chiamato sviluppo umano sostenibile e non soltanto di crescita materiale, misurato dal PIB.

In nome di questa coscienza di questa urgenza, è nato il principio di responsabilità (Hans Jonas), il principio di aver cura (Leonardo Boff e altri), il principio di sostenibilità (Relazione Brundlland), il principio della cooperazione (Heisenberg/Wilsom- Swimme) il principio della prevenzione/precauzione (Carta di Rio de Janeiro del 1992, Onu), il principio compassione (Schoppenhauer/Dalai Lama) e il principio Terra (Lovelock/Evo Morales), intesa come un superorganismo vivo, sempre adatto a produrre la vita.

La riflessione ecologica si è fatta più complessa. Non può essere ridotta soltanto all’ambiente. La totalità del sistema mondo è in gioco. Così è sorta una ecologia ambientale che ha come meta la qualità della vita; una ecologia sociale che tende a un modo sostenibile di vita (produzione, distribuzione, consumo e trattamento dei rifiuti); una ecologia mentale che si propone di criticare preconcetti visione del mondo, ostili alla vita e formulare un nuovo design di civiltà, sulla base di principi e di valori per una nuova forma di abitare la Casa Comune; e infine una ecologia integrale che prende atto che la Terra è parte di un universo in evoluzione e dobbiamo vivere in armonia con il tutto, uno, complesso e carico di finalità. Da tutto questo, risulta la pace.

E’ dunque chiaro che l’ecologia più che una tecnica di gestione di beni e servizi scarsi rappresenta un’arte, una nuova forma di relazione con la natura e la Terra.

Dappertutto sono sorti movimenti, istituzioni e organismi, ONG, centri di ricerca e che si propongono di aver cura della Terra specialmente degli esseri viventi. Se trionferà la coscienza della cura e della nostra responsabilità collettiva verso la Terra e verso la nostra civiltà, sicuramente avremo ancora un futuro.

Traduzione di Romano e Lidia Baraglia

O direito contra a direita

16/05/2015

Prolongando reflexões anteriores, vejo que para tentarmos sair da atual crise (se possível) duas pressuposições devem ser consideradas seriamente. Caso contrário há o risco de perdermos tudo o que tivermos projetado: o colapso da ordem capitalista e os limites intransponíveis da Terra. Naturalmente trata-se de hipóteses, mas creio que fundadas.

Primeria pressuposição: o sistema do capital entrou em colapso que significa o seu fim num duplo sentido: fim no sentido de que alcançou seu propósito fundamental: aumentar a acumulação privada até o seu limite extremo. Como constatou Thomas Piketty em seu O capital no século XXI:“os poucos que estão no topo tendem a apropriar-se de uma grande parcela da riqueza nacional”. Hoje essa tendência não é só nacional mas global.

Os dados variam de ano para ano, mas no fundo se resumem nisso: um grupo cada vez menor detém e controla grande parte da riqueza mundial. Hoje são, segundo dados do respeitado Instituto Suiço de Pesquisa Tecnológica(ETH), 737 atores que controlam cerca de 80% dos fluxos financeiros mundiais. Dentro de pouco serão muito menos.

Mas esse fim significa também fim como colapso e desfecho final. A agonia pode se prolongar, pois ele usa de mil estrategemas para se perpetuar, mas a crise é inevitavelmente terminal. O capitalismo alcançou o teto e não consegue ir além; pior ainda, não tem mais nada a nos oferecer, a não ser mais do mesmo que é aquilo que produz a crise: sua ilimitada voracidade.

Ocorre que encostou nos limites físicos da Terra; a exaustão dos bens naturais é de tal ordem que não tem mais condições de se autoreproduzir pois precisa deles. Ao forçar a sua lógica interna, pode tornar-se biocida, ecocida e, no limite, geocida. Como não pode mais se autoreproduzir, volta-se sobre si mesmo, acumulando com mais e mais fúria, via especulação financeira: dinheiro fazendo dinheiro. O lema continua ser o mesmo, o perverso”greed is good”(a cobiça é boa). Danem-se a humanidade, a natureza e o futuro das próximas gerações.

Se no Brasil quisermos sair da crise à base desta lógica, estamos escolhendo o caminho do abismo. Dentro de pouco, todos experimentaremos na carne o sentido da metáfora de Sören Kirkegaard: o palhaço convocou os espectadores a ajudar a apagar o fogo nas cortinas de trás do teatro; todos riam e aplaudiam pois pensavam que era parte do espetáculo. Ninguém atendeu o palhaço até que o fogo queimou o teatro inteiro e todos os que estavam dentro e ainda os arredores.

A segunda pressuposição, quase sempre ausente nos analistas econômicos convencionais, é o estado gravemente doentio do planeta Terra. A aceleração produtivista está destruindo, célere, as bases físico-químicas que sustentam a vida, além de gerar uma espantosa erosão da biodiversidade (cerca de cem mil espécies, segundo E. Wilson, desparecem por ano) e o irrefreável aquecimento global, cujos gases de efeito estufa atingiram atualmente os níveis mais elevados desde 800 mil anos. Com a subida de 2 graus Celsius de aquecimento, poderemos ainda gestionar a biosfera. Contudo, se a partir de agora nada fizermos, como asseverou já em 2002 a sociedade científica norteamericana, ainda neste século, podemos conhecer o “aquecimento abrupto”. Este poderá chegar de 4-6 graus Celsius. Sob esta temperatura, adverte a comunidade científica, as formas de vida conhecidas não irão subsisitir e grande parte da humanidade será atingida gravemente com milhões de vítimas.

Como sair desse impasse? Talvez ninguém tenha condições de oferecer uma alternativa realmente viável, pois ela possui uma dimensão que vai além do Brasil, pois é global. A nós, intelectuais, cabe refletir, alertar e urgir medidas concretas. É o nosso imperativo ético.

Minha bola fosca de cristal me sugere três caminhos:

O primeiro, face à gravidade da crise, criar um consenso mínimo, supra-partidário, envolvendo parlamentares progressitas, sindicatos, empresas, a inteligentzia nacional, ONGs, as igrejas e povo na rua, ao redor de um projeto mínimo de Brasil fundado em alguns princípios e valores assumidos por todos (seguramente se exigirá uma reforma política, tributária e pesado investimento na agroecologia). Estimo que a liderança de Lula seria ainda suficientemente forte para encabeçar esta proposta. O Governo de Itamar Franco, pós-crise Collor, poderia servir de referêndia inspiradora.

O segundo, seria constituir uma frente ampla e vigorosa de partidos progressistas, sindicatos e outros grupos e intelectuais progressitas para fazer frente ao forte avanço da direita com suas políticas neo-liberais, asssocidas ao projeto-mundo, liderado pelos países centrais. A direita não tem uma preocupação social consistente, pois ela está interessada no crescimento via PIB que favorece as classes proprietárias e os bancos, deixando os pobres lá onde sempre estiveram, na periferia.

Novamente, estimo que a figura mais adequada para costurar esta frente progressista seria Lula. Mas sua condução deveria ser pluralista e não personalista. A convergência na diversidade, não anularia as singularidades dos partidos e dos grupos que possuem sua identidade e sua história. Mas face a um risco geral, devem relativizar o particular em função do universal.

O terceiro caminho seria o PT fazer uma rigorosa auto-crítica, (até hoje nunca fez) se recompor internamente, reforçar o nexo do poder com os movimentos sociais, politizar o mais rapidamente possível as bases e apresentar-se com uma agenda nova que completaria a primeira cujos items básicos seriam a infra-estrutura em saúde, educação, transporte, a urbanização das favelas, a reforma política, a tributária e a agrária, entre outros itens.

Mas vejo que o desgaste do PT a partir de um punhado de traidores e ladrões que envergonharam mais de um milhão de filiados e desmoralizaram o país face a si mesmo e ao mundo, torna frágil, talvez até inócuo este caminho.

Por algumas destas saídas se poderá superar a perplexidade, o sentimento de impotência e construir alguma esperança de que ainda temos jeito. Seja como for, o que conta mesmo na superação de qualquer crise é esse tripé, verdadeira Trindade da economia sã que vai além do PIB pequeno ou grande: o emprego, o salário e a promoção social das bases. Isso garantirá a sobrevivência da maioria e criará uma ordem suportável.

Seja como for, à direita política que excogita saídas fora da democracia, devemos opôr o direito. Não podemos aceitar a quebra do rito democrático pois a história mostrou que ela não possui um compromisso sério com a democracia; para salvar seus intereses não teme a quebra das regras.

Quanto a nós não nos é permitido desistir de buscar o melhor para o nosso país, para além das diferenças e desavenças que possam existir. O bem comum deve prevalecer sobre qualquer outro bem particular.

 

Leonardo Boff é filósofo, ecólogo e escritor

 

 

 

 

O desafio de encontrar um saída para a crise atual

16/05/2015

A crise política e econômica atual cria a oportunidade de fazermos realmente mudanças profundas como a reforma política, tributária e agrária. Para termos a embocadura correta, importa considerar alguns pontos prévios.

Em primeiro lugar, cabe situar nossa crise dentro da crise maior da humanidade como um todo. Não vê-la dentro deste embricamento é estar fora do atual curso da história. Pensar a crise brasileira fora da crise mundial não é pensar a crise brasileira. Somos momento de um todo maior. No nosso caso, não escapa ao olhar cupisoso dos países centrais e das grandes corporações qual será o destino da 7ª economia mundial onde se concentra o principal da economia do futuro de base ecológica: a abundância de água doce, as grandes florestas úmidas, a imensa biodiversidade e os 600 milhões de hectares agricultáveis. Não é do interesse da estratégia imperial que haja no Atlântico Sul uma nação continental como o Brasi que não se alinhe aos interesss globais e, ao invés, procure um caminho soberano rumo ao seu próprio desenvolviemento. A estratégia é desestabilizar seu governo, enfraquecer o estado e difamar a política.

Em segundo lugar, a atual crise brasileria tem um transfundo histórico que jamais pode ser esquecido, atestado por nossos historiadores maiores: nunca houve uma forma de governo que desse atenção adequada às grandes maiorias, descendentes de escravos, de indígenas e de populações empobrecidas. Eram vistos como jecas-tatus e joãos-ninguém. O Estado, apropiado desde o início de nossa história pelas classes proprietárias, não se apetrechou para atender às suas demandas.

Em terceiro lugar, há que se reconhecer que, como fruto de uma penosa e sangrenta história de lutas e superação de obstáculos de toda ordem, se constituíu uma outra base social para o poder político que agora ocupa o Estado e seus aparelhos. De um Estado elitista e neoliberal se transitou para um Estado republicano e social que, no meio dos maiores constrangimentos e concessões às forças dominantes nacionais e internacionais, conseguiu colocar no centro quem estava sempre na mrgem. É de magnitude histórica inegável, o fato de o Governo do PT ter tirado da miséria 36 milhões de pessoas e dar-lhe acesso aos bens fundamentais da vida. O que querem os humildes da Terra? Ver garantido o acesso aos bens mínimos que lhes possam fazer viver. A isso servem a Bolsa Família, Minha Casa Minha vida, Luz para todos e outras políticas sociais e culturais sem as quais os pobres jamais poderiam chegar a ser advogados, médicos, engenheiros, pedagogos etc.

Qualifiquem como quiserem estas medidas, mas elas foram boas para a imensa maioria do povo brasileiro. Não é a primeira missão ética do Estado de direito a de garantir a vida de seus cidadãos? Por que os governos anteriores, de séculos, não tomaram essas iniciativas antes? Foi preciso esperar um presidente-operário para fazer tudo isso? O PT e seus aliados conseguiram essa façanha histórica, não sem fortes oposições por parte daqueles que outrora desprezaram, “os considerados zeros econômicos”, como o mostraram Darcy Ribeiro, Capistrano de Abreu, José Honório Rodrigues Raymundo Faoro e ultimamente Luiz Gonzaga de Souza Lima e hoje continuam ainda a desprezá-los.

Alguns extratos das altas classes privilegiadas têm vergonha deles e os odeiam. Há ódio de classe sim, neste pais, além da indignação e da raiva compreensíveis, provocadas pelos escândalos de corrupção havidos no governo hegemonizado pelo PT. As elites velhistas com seus meios de comunicação altamente marcados pela ideologia reacionária e de direita, apoiados pela velha oligarquia, diferente da moderna mais aberta e nacionalista, que em parte apoia o projeto do PT, nunca aceitaram um governo de cariz popular. Fazem de tudo para inviabilizá-lo e para isso se servam de distorções, difamações e mentiras, sem qualquer pudor.

Duas estratégias foram desenhadas pela direita para conseguir voltar ao poder central que perdeu pelo voto democrático mas que ainda não se conformou, apesar de a maioria dos eleitores terem rejeitado o seu projeto de governo.

A primeira é manter na sociedade uma situação de permanente crise política para com isso impedir que a Presidenta Dilma governe. Para isso se orquestram passeatas pelas ruas, que mais se prece a um convescote que a uma manifestaçãp, os panelaços com panelas cheias pois nunca souberam o que é uma panela vazia, ou então, de forma deseducada e grosseira vaiar sistematicamente a Presidenta em suas aparições públicas.

A segunda consiste num processo de desmontagem do governo do PT, caluniando-o como incompetente e ineficaz e desconstruir a liderança do ex-presidente Lula com difamações, distorções e mentiras diretas, que quando desmascaradas, não são desmentidas. Com isso se pretende impedir sua candidatura em 2018 e sua reeleição.

Esse tipo de procedimento apenas revela que democracia que ainda temos, de baixíssima intensidade. Os atos recentes, provocadores e cheios de espírito de vingança dos presidentes das duas casas, ambos do PMDB, confirmam o que o sociólogo da UNB, Pedro Demo, escreveu em sua Introdução à sociologia (2002):”Nossa democracia é encenação nacional de hipocrisia refinada, repleta de leis “bonitas”, mas feitas sempre, em última instância, pela elite dominante para que a ela sirva do começo até o fim. Políitico é gente que se caracteriza por ganhar bem, trabalhar pouco, fazer negociatas, empregar parentes e apaniquados, enriquecer-se às custas dos cofres públicos e entrar no mercado por cima…Se ligássemos democracia com justiça social, nossa democracia seria sua própria negação”(p.330.333).

Não sairemos desta crise nem desfaremos os conchavos revanchistas e golpistas sem uma reforma políica, tributária e agrária. Caso contrário a democracia continuará reduzida, manca e caolha. Voltaremos ao tema.

Cómo reproducimos la cultura del capital

15/05/2015

En el artículo anterior –La cultura capitalista es anti-vida y anti-felicidad– intentamos, teóricamente, mostrar que la fuerza de su perpetuación y reproducción reside en la exacerbación de un aspecto de nuestra naturaleza, que consiste en el afán de autoafirmarse, de fortificar el propio yo para no desaparecer o ser engullido por los otros. Pero difumina e incluso niega el otro aspecto, igualmente natural, el de la integración del yo y del individuo en un todo, en la especie, de la cual es un representante.

Sin embargo no es suficiente detenernos en este tipo de reflexión es insuficiente. Junto a ese dato originario existe otra fuerza que garantiza la perpetuación de la cultura capitalista. Es el hecho de que nosotros, la mayoría de la sociedad, internalizamos los “valores” y el propósito básico del capitalismo, que es la expansión constante del lucro, que permite un consumo ilimitado de bienes materiales. Quien no tiene, quiere tener, quien tiene quiere tener más, y quien tiene más dice: nunca es suficiente. Y para la gran mayoría, la competición y no la solidaridad y la supremacía del más fuerte prevalecen sobre cualquier otro valor en las relaciones sociales, especialmente en los negocios.

La llave para sustentar la cultura del capital es la cultura del consumo, de la permanente adquisición de productos nuevos: un teléfono móvil nuevo con más aplicaciones, un modelo más sofisticado de ordenador, un estilo de zapatos o de vestido diferentes, facilidades de crédito bancario para posibilitar la compra-consumo, aceptación acrítica de las propagandas de productos etc.

Se ha creado una mentalidad donde todas estas cosas se dan por naturales. En las fiestas entre amigos o familiares y en los restaurantes se consume hasta hartarse, mientras al mismo tiempo las noticias hablan de millones de personas que pasan hambre. No son muchos los que se dan cuenta de esta contradicción, pues la cultura del capital educa para verse primero a sí mismo y no preocuparse de los demás y del bien común. Este, ya lo hemos dicho varias veces, vive en el limbo desde hace mucho tiempo.

Pero no basta atacar la cultura del consumo. Si el problema es sistémico, tenemos que oponerle otro sistema, anticapitalista, antiproductivista, anticrecimiento lineal e ilimitado. Al TINA capitalista (there is no alternative): «no hay otra alternativa» tenemos que contraponer otra TINA humanista (there is a new alternative): «hay una nueva alternativa».

Por todas partes surgen brotes alternativos de los cuales cito solo tres como ejemplo: el “bien vivir” de los pueblos andinos, que consiste en la armonía y el equilibrio de todos los factores en la familia, en la sociedad (democracia comunitaria), con la naturaleza (las aguas, los suelos, los paisajes) y con la Pachamama, la Madre Tierra. La economía no se guía por la acumulación sino por la producción de lo suficiente y decente para todos.

Segundo ejemplo: se está fortaleciendo cada vez más el ecosocialismo, que no tiene nada que ver con el socialismo una vez existente (que era en verdad un capitalismo de Estado), sino con los ideales del socialismo clásico de igualdad, solidaridad, subordinación del valor de cambio al valor de uso, con los ideales de la moderna ecología, como ha sido excelentemente presentado entre nosotros por Michael Löwy en Qué es el ecosocialismo (Cortez 2015) y por otros en varios países, como las contribuciones significativas de James O’Connor y de Jovel Kovel. Ahí se postula la economía en función de las necesidades sociales y de las exigencias de la protección del sistema-vida y del planeta como un todo. Un socialismo democrático, según O’Connor, tendría como objetivo una sociedad racional fundada en el control democrático, en la igualdad social y en el predominio del valor de uso. Löwy añade aún «que tal sociedad supone la propiedad colectiva de los medios de producción, un planeamiento democrático que permita a la sociedad definir los objetivos de la producción y las inversiones, y una nueva estructura tecnológica de las fuerzas productivas» (op.cit. p.45-46). El socialismo y la ecología comparten los valores cualitativos, irreductibles al mercado, como la cooperación, la reducción del tiempo de trabajo para vivir el reino de la libertad de convivir, de crear, de dedicarse a la cultura y a la espiritualidad y a recuperar la naturaleza devastada. Este ideal está en el ámbito de las posibilidades históricas y orienta prácticas que lo anticipan.

Un tercer modelo de cultura yo la llamaría la “vía franciscana”. Francisco de Asís, actualizado por Francisco de Roma es más que un nombre o un ideal religioso; es un proyecto de vida, un espíritu y un modo de ser. Entiende la pobreza no como un no tener sino como capacidad de desprenderse siempre de sí mismo para dar y dar, la sencillez de vida, el consumo como sobriedad compartida, el cuidado de los desvalidos, la confraternización universal con todos los seres de la naturaleza, respetados como hermanos y hermanas, la alegría de vivir, de danzar y de cantar hasta cantilenae amatoriae provenzales, cantares de amor. En términos políticos sería un socialismo de la suficiencia y de la decencia y no de la abundancia, por lo tanto, un proyecto radicalmente anti-capitalista y anti-acumulador.

¿Utopías? Sí, pero necesarias para no hundirnos en la crasa materialidad, utopías que pueden volverse una referencia inspiradora después de la gran crisis sistémica ecológico-social que vendrá inevitablemente como reacción de la propia Tierra que ya no aguanta tanta devastación. Tales valores culturales sustentarán un nuevo ensayo civilizatorio, finalmente más justo, espiritual y humano.

La era de las grandes trasformaciones

15/05/2015

Vivimos en la era de las Grandes Trasformaciones. Entre tantas, destaco apenas dos: la primera en el campo de la economía y la segunda en el campo de la conciencia.

La primera en la economía: empezó a partir de 1834 cuando se consolidó la revolución industrial en Inglaterra. Consiste en el paso de una economía de mercado a una sociedad de mercado. El mercado ha existido siempre en la historia de la humanidad, pero nunca una sociedad solo de mercado. Esto quiere decir que la economía es lo que cuenta, todo lo demás debe servirla.

El mercado que predomina se rige por la competición y no por la cooperación. Lo que se busca es el beneficio económico individual o corporativo y no el bien común de toda una sociedad. Generalmente este beneficio se alcanza a costa de la devastación de la naturaleza y de la creación perversa de desigualdades sociales.

Se dice que el mercado debe ser libre y el estado es visto como su gran traba. La misión de este, en realidad, es ordenar con leyes y normas la sociedad, también el campo económico y coordinar la búsqueda del bien. La Gran Transformación postula un Estado mínimo, limitado prácticamente a los asuntos ligados a la infraestructura de la sociedad, al fisco y a la seguridad. Todo lo demás pertenece y es regulado por el mercado.

Todo puede ser llevado al mercado, como el agua potable, las semillas, los alimentos y hasta los órganos humanos. Esta mercantilización ha penetrado en todos los sectores de la sociedad: en la salud, la educación, el deporte, el mundo de las artes y del entretenimiento y hasta en los grupos importantes de las religiones y de las Iglesias con sus programas de TV y de radio.

Esta forma de organizar la sociedad únicamente en torno a los intereses económicos del mercado ha escindido a la humanidad de arriba abajo: se ha creado un foso enorme entre los pocos ricos y los muchos pobres. Predomina una perversa injusticia social.

Simultáneamente se ha creado también una inicua injusticia ecológica. En el afán de acumular han sido explotados de forma predatoria bienes y recursos de la naturaleza, sin ninguna limitación ni ningún respeto. Lo que se busca es un enriquecimiento cada vez mayor para consumir más intensamente.

Esta voracidad ha encontrado el límite de la propia Tierra. Esta ya no tiene todos los bienes y servicios suficientes y renovables. No es un baúl sin fondo. Tal hecho dificulta si no impide la reproducción del sistema productivista/capitalista. Es su crisis.

Esa Transformación, por su lógica interna, se está volviendo biocida, ecocida y geocida. La vida corre peligro y la Tierra puede no querernos más sobre ella, porque somos demasiado destructivos.

La segunda Gran Transformación se está dando en el campo de la conciencia. A medida que crecen los daños a la naturaleza que afectan a la calidad de vida, crece simultáneamente la conciencia de que tales daños se deben en un 90% a la actividad irresponsable e irracional de los seres humanos, más específicamente a la de aquellas élites de poder económico político, cultural y mediático que se constituyen en grandes corporaciones multilaterales y que han asumido los rumbos del mundo.

Tenemos que hacer con urgencia alguna cosa que interrumpa esta trayectoria hacia el precipicio. El primer estudio global sobre el estado de la Tierra se hizo en 1972 y reveló que la Tierra está enferma. La causa principal es el tipo de desarrollo que las sociedades han asumido, que acaba sobrepasando los límites de soportabilidad de la naturaleza y de la Tierra. Tenemos que producir, sí, para alimentar a la humanidad, pero de otra manera, respetando los ritmos de la naturaleza y sus límites, permitiendo que ella descanse y se rehaga. A eso se lo llamó desarrollo humano sostenible y no solamente crecimiento material, medido por el PIB.

En nombre de esta conciencia y de esta urgencia, surgió el principio responsabilidad (Hans Jonas), el principio cuidado (Boff y otros), el principio sostenibilidad (Informe Brundland), el principio cooperación (Heisenberg/Wilson/Swimme), el principio prevención/precaución (Carta de Río de Janeiro de 1992 de la ONU), el principio compasión (Schoppenhauer/Dalai Lama) y el principio Tierra (Lovelock y Evo Morales), entendida ésta como un superorganismo vivo, siempre apto para producir vida.

La reflexión ecológica se ha vuelto compleja. No se puede reducir solamente a la preservación del medio ambiente. La totalidad del sistema mundo está en juego. Así ha surgido una ecología ambiental que tiene como meta la calidad de vida; una ecología social que busca un modo de vida sostenible (producción, distribución, consumo y tratamiento de los residuos); una ecología mental que se propone criticar prejuicios y visiones del mundo hostiles a la vida y formular un nuevo diseño de civilización, a base de principios y valores para una nueva forma de habitar la Casa Común; y finalmente una ecología integral que se da cuenta de que la Tierra es parte de un universo en evolución y que debemos vivir en armonía con el Todo, uno, complejo y cargado de propósito. De esto resulta la paz.

Entonces se vuelve claro que la ecología más que una técnica de administración de bienes y servicios escasos es un arte, una nueva forma de relación con la naturaleza y con la Tierra.

Por todas partes del mundo han surgido movimientos, instituciones, organismos, ONGs, centros de investigación que se proponen cuidar la Tierra, especialmente los seres vivos.

Si la conciencia del cuidado y de nuestra responsabilidad colectiva por la Tierra y por nuestra civilización triunfa, seguramente tendremos futuro todavía.

Traducción de MJ Gavito Milano

How the culture of capital is perpetuated

14/05/2015

In the previous article –The capitalist culture is contrary to life and happiness– we attempted to show theoretically that the strength of its perpetuation and reproduction lies in emphasizing one aspect of our nature, namely, the urge for self affirmation, for strengthening the ego, so that it neither disappears nor is assimilated by others. But this diminishes and even denies another aspect, equally natural, namely, the integration of the self and the individual into a whole, into the species, of which it is an example.

Is not enough however to end with this type of reflection. Along with this original point there exists another force that guarantees the perpetuation of the capitalist culture. It is the fact that we, the majority of society, internalize the “values” and the basic purpose of capitalism, namely, the constant growth of profit that allows for unlimited consumption of material goods. Those who do not have, want to have, those who have want to have more, and those who have more say: there is never enough. And for the great majority, competition, rather not solidarity, and the supremacy of the strongest prevail above any other value in social relations, especially in business.

The key to sustaining the culture of capital is the culture of consumption, of constantly acquiring new products: a new cell phone with more apps, a more sophisticated computer, a different style of shoes or clothing, more bank credit to facilitate buying and consuming, the uncritical acceptance of product advertisements, etc.

A mentality has been created whereby all of these things are taken as natural. In parties among friends or family and in the restaurants one eats to satiation, while at the same time the news speaks of millions of people who are going hungry. Not many notice this contradiction, because the culture of capital teaches us to care for one’s own self first, and not to worry about others, or about the common good. This, as we have already said many times, has existed for a long time.

But it is not enough to attack the culture of consumption. If the problem is systemic, we have to put forward a different system, one that is anti-capitalist, anti-production, and anti-unlimited lineal growth. To the capitalist credo: «there is no alternative», we must posit a humanist credo: «there is a new alternative».

Alternatives can be seen everywhere, of which I will only mention three as examples: the concept of “living well” of the Andean nations, which has endured for centuries, notwithstanding many attempts to eliminate, subordinate, or assimilate them; but which some sectors of society have recently come to acknowledge and appreciate for their gifts to humanity, including the harmony and equilibrium within all the sectors of the family, within society (community democracy), with nature (the waters, soil, landscapes), and with Pachamama, Mother Earth. The economy of the Andean nations is not guided by accumulation, but by producing only what is enough and decent for everyone and everything.

A second example: eco-socialism is growing daily. It is unrelated to socialism as it previously existed (that in fact was state capitalism), but stems from the ideals of classical socialism, of equality, solidarity, subordination of exchange value to the value of use, together with the ideals of modern ecology. It has been brilliantly presented by Michael Löwy in, What is Eco-Socialism, (Qué es el ecosocialismo, Cortez, 2015) and by others in several countries, including the significant contributions of James O’Connor and Jovel Kovel. They postulate the economy as a function of social needs and the need to protect the life-system and the planet as a whole. The objectives of democratic socialism, according to O’Connor, would be democratic control, social equality and the prevalence of the value of use. Löwy adds that «such a society presupposes collective ownership of the means of production, democratic planning that allows society to define the objectives of production and investments, and a new technological structure of the forces of production» (op.cit. p.45-46). Socialism and ecology share qualitative values, such as cooperation, reducing work time so as to live in a state of freedom to coexist, to create, to pursue culture and spirituality, and to restore an impoverished nature, values which cannot be reduced to market value. This ideal is in the realm of historical possibilities and embraces practices that anticipated it, (such as those of the Andean nations, mentioned above).

A third model of culture I would call, “The Franciscan Way”. Francis of Assisi, updated by Francis of Rome, is more than a name or a religious ideal; it is a project of life, a spirit and a mode of being. The Franciscan Way understands poverty not as the condition of having nothing, but as the capacity for always being able to detach from oneself, so as to give and give. It embraces the simplicity of life, of consumption as shared sobriety; of caring for the destitute, of universal fraternizing with all of nature’s creatures, respected as brothers and sisters, of the joy of living, of being able to dance and sing, even Provencal cantilenae amatoriae, songs of love. In political terms, it would be a socialism of sufficiency and decency rather than of abundance; consequently, a project radically anti-capitalist and anti-accumulation.

Utopias? Yes, but necessary, so as not to drawn into crass materialism. They are utopias that may turn out to be inspiring reference points, after the great systemic socio-ecological crisis that will inevitably come as a reaction of the Earth herself, that can no longer endure such devastation. These cultural values will sustain a new experiment of civilization, finally a more just, spiritual and human one.
Free translation from the Spanish by
Servicios Koinonia, http://www.servicioskoinonia.org.
Done at REFUGIO DEL RIO GRANDE, Texas, EE.UU..

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