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Resposta à Marta Suplicy ao artigo “Pelo Brasil”

14/05/2016

O Pe. José Oscar Beozzo é um dos intelectuais da Igreja mais bem preparado que conheço, pois é teólogo, sociólogo, historiador, biblista e pároco na periferia em Lins-SP. Dirige em São Paulo um Centro de preparação e atualização de agentes de pastoral para o Brasil e para a América Latina (CESEP). Aí falam nossas melhores cabeças nas várias áreas do conhecimento. É conhecido por sua serenidade e calma. Mas aqui, por amor à justiça e à causa dos pequenos que apenas buscam o básico para suas vidas humilhadas, usa da ironia para refutar os argumentos daquela que foi um dia prefeita de São Paulo, hoje senadora e que se distanciou amargurada do PT ingressando no PMDB. Votou pelo impedimento da Presidenta Dilma da qual foi ministra da Cultura. Nesse momento em que o jogo deve ser  limpo e direto é bom ouvir palavras ousadas e verdadeiras que precisávamos ouvir. Lboff

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ARTIGO MARTA SUPLICY: PELO BRASIL

Parabéns, senadora Marta Suplicy, pelo seu artigo na Folha de São Paulo, com seu apelo “Pelo Brasil” e pela união em torno ao governo interino de Michel Temer e ao seu programa de ordem e progresso.

A guerra sem tréguas movida ao governo da presidenta Dilma acabou.
Instauremos a ordem e a paz dos cemitérios.

Para salvaguardá-las, que as mulheres banidas do ministério formado só por homens, não protestem mais: abandonem a cena pública, voltem aos seus afazeres domésticos e calem a boca; que os negros e negras, maioria da sociedade brasileira deixem as ruas e praças e retornem, nesse 13 de maio, à invisibilidade das senzalas; que os sem terra se conformem com a dilatação e dominação do latifúndio e parem de lutar por reforma agrária e por terra para quem trabalha; que os sem teto, se acomodem debaixo das pontes e viadutos, até que a policia os enxote; que estudantes não ocupem mais as escolas por educação de qualidade e pela merenda roubada.

Que a luta contra as desigualdades de gênero, raça, cor e classes sociais cesse por completo, pois o governo da Casa Grande decretou que a Ordem é sua prioridade e que a luta por igualdade de direitos e oportunidades desapareceu de sua agenda e do programa da senadora por São Paulo e candidata à Prefeitura da cidade, Marta Suplicy.

Pe. José Oscar Beozzo
Seminário João XXIII – fundos
Rua Mario Vicente, 1108
Vila Dom Pedro I
SÃO PAULO SP
04270-001

Fone/Fax: 55 (0) 11 – 2215 3491
E-mail: <jbeozzo@terra.com.br>
Sítio do CESEP: http://www.ceseep.org.br
<http://www.ceseep.org.br/&gt;

Die an der Wahlurne scheiterten, wollen die Macht mit illegalen Mitteln ergreifen

14/05/2016

Mitten in der aktuellen Diskussion über Korruption müssen wir aufdecken, was vor dem unkritischen Auge verborgen oder übersehen wird. Was ist verborgen? Der anhaltende Wille der beherrschenden  Gruppen, die nicht akzeptieren, dass es den Volksmassen immer mehr gelingt, sich die minimalen Bürgerrechte anzueignen, und die diese am liebsten dort behalten würden, wo sie schon immer gehielten wurden: am Rand der Gesellschaft als billige Reservearmee zu ihren Diensten.

Die Ermittlung der Petrobras-Verbrechen durch die Rechtspolizei schließt große Unternehmen ein, die PT (Arbeiterpartei) sowie viele andere Parteien, die PPS, PMDB und die PSDB, die von Subventionen und Beiträgen für ihre Kampagnen profitierten. Warum werden die Ermittlungen in einer solchen Art und Weise durchgeführt, dass sie sich nur auf PT-Mitglieder konzentrieren? Der Hauptzweck scheint nicht in der Verurteilung der Verbrechen zu beruhen, die selbsverständlich untersucht, verurteilt und bestraft werden müssen. Doch nicht nur die PT allein ist darin verwickelt. Die Mehrheit der großen politischen Parteien ist tief darin verstrickt. Wer von ihnen erhielt nicht Millionen von Petrobras und anderen Unternehmen für ihre Wahlkampagnen? Warum ermittelt das Öffentliche Ministerium, die Bundespolizei und Sergio Moro nicht gegen sie, da sie vorgeben, das Land säubern zu wollen? Hat auch nur einer von ihnen seinen Landsitz oder irgendein anderes Besitztum veräußert, um damit ihre politischen Millionen-Dollar-Kampagnen zu finanzieren? Sie wurden finanziert aus Schwarzen Kassen, was zwar illegal ist, aber als geläufige Praxis in unserer Low-Level-Demokratie angesehen wird.

Es ist verlogen und irreführend zu denken, dass diese Institutionen, einschließlich der diversen Branchen des Justizsystems bis zu den obersten Abteilungen, nicht voll von Voreingenommenheit und Ideologie wären. Lassen wir uns das von den Kennern der Ideologie sagen. Unter ihnen zeigten Jürgen Habermas und Michel Foucault, dass kein öffentlicher Raum immun ist gegen gewisse Interessen, und daher auch nicht gegen ideologischen Diskurs, und sich nicht zweckfrei bewegt. Die Erzählungen der “golpistas” betonen die vorgebliche Unabhängigkeit dieser Instanzen und deren vermeintliche Neutralität. Die Realität sowohl der Vergangenheit als auch der Gegenwart lehren uns etwas ganz anderes.

Ein fester ideologischer Zweck der Machtorgane, die mit der Polizei, der richterlichen Gewalt und den Obersten Gerichten verbunden sind, ausgeführt mit privaten Mittel der Massenkommunikation nationaler Tragweite durch einen weithin bekannten Konservativen von wenn nicht reaktionärem, so doch volksfeindlichem Charakter, würde als eine Verbindung all dieser dienen, um eine gewisse Art von Ordnung sicherzustellen, die ihnen schon immer genützt hat, und die jetzt die PT und ihre Verbündeten beschränkt haben.

Warum dieser systematische Versuch, die Figur von Luiz Inacio Lula da Silva zu zerstören, der gewaltsam dazu gebracht wurde, eine Erklärung bei der Bundespolizei abzulegen, nachdem er dies bereits dreimal getan hatte? Es ist der perverse Wille, ihn als Referenzpunkt für alle zu zerstören, die in ihm den Politiker sehen, der wirklich von ganz unten aus dem Volk kam, ein Überlebender des Hungers, der schließlich dank seines Charismas an die Zentrale der Macht kam. Lula erreichte das Höchste, das jemand erringen kann: seine Würde. Für die Machthaber war das Volk immer nutzlos, unwissend und ein überflüssiges Pack. Nachdem er lange darunter litt, wurde Lula es müde, seine Hoffnung auf minimale Verbesserungen enttäuscht zu sehen. Die Versöhnung der Klassen untereinander, der Grundton unserer politischen Klassen, wurde immer vorgenommen, um den Weg für die mächtigen Gruppen des Landes zu ebnen und um dem Volk den Wohlstand zu verwehren. Mit der PT wurde diese Logik des Ausschlusses beendet.

Jetzt sehen wir das Ziel dieser Klassen, die nicht akzeptieren können, dass sie eins die Macht verloren. Sie wollen die Macht um jeden Preis zurück. Ihnen wurde klar, dass ihnen dies durch Wahlen nicht gelingen würde. Ihre Anführer sind einfach zu mittelmäßig und es fehlt ihnen ein Projekt, das dem Volk Hoffnung versprechen könnte, diese Lakaien der globalisierten Herrschaftsmacht. Sie wollen ihr Ziel erreichen, indem sie das Gesetz manipulieren, Hass und Intoleranz säen, wie es sie nie zuvor in unserer Geschichte in diesem Ausmaß gegeben hat. Ja, dies ist ein Klassenkampf. Dieses Thema ist noch nicht abgeschlossen. Es ist keine Erfindung. Es ist Realität.

Es reicht schon aus zu sehen, was in den sozialen Medien gesagt wird. Es scheint, das Tor zur Hölle hätte sich geöffnet, um laute, schmutzige Rede herauszulassen, Respektlosigkeit und den Willen, andere zu verteufeln.

Politik in Brasilien besteht nicht aus ideologischen Konfrontationen oder unterschiedlichen politischen Projekten und verschiedenen Lesarten unserer kritischen Situation, die nicht nur die unsere ist, sonder die der ganzen Welt. Es ist etwas Perverseres: der Wille, Lula zu zerstören oder die PT, und das ganze Volk gegen sie aufzubringen. Sie haben Angst, dass Lula zurückkommt, um die Politik zu vollenden, die für den Großteil der Bevölkerung von Vorteil war und ihm Bewusstsein und Würde verlieh. Was die Machthaber am meisten fürchten ist ein denkendes Volk. Sie möchten lieber unwissende Brasilianer, um sie ideologisch und politisch beherrschen zu können und auf diese Weise ihre eigenen Privilegien zu sichern.

Doch das wird ihnen nicht gelingen. Sie sind so begriffsstutzig und einfallslos in ihrem Machthunger, dass sie dieselbe Taktik benutzen, die 1954 gegen Getulio Vargas angwandt wurde, oder die Taktik von 1964 gegen João “Jango” Goulart. Sie werden nicht erfolgreich sein, denn es gibt bereits ein gesteigertes Bewusstsein und einen Druck vom Volk kommend, sodass sie sich nur lächerlich machen werden trotz ihrer Sprachrohre in den Massenmedien, wahre “Mistkäfer” , die das Schlimmste aufsammeln, das sie finden können, um weiterhin zu lügen, zu verdrehen und um dramatische Szenarien zu erfinden, um die Hoffnung des Volkes zu zerstören und so eher gewaltsam an die Macht zurückkehren als durch demokratische Rechte.

Aber nein… “No pasarán”

Ubersetzt von Bettina Gold-Hartnack

Madre, arquetipo fundamental de la psique humana

13/05/2016

La madre es más que una figura física con la cual estamos ligados afectivamente toda la vida. Es la primera palabra que pronunciamos cuando despertamos a este mundo y para muchos es la última palabra que les viene a los labios cuando se despiden, especialmente en una situación de peligro extremo.

Grandes nombres de la tradición psicoanalítica como C. G. Jung y su discípulo favorito E. Neumann, profundizaron en la irradiación del arquetipo de la madre. Pero también hay que mencionar la valiosa contribución de Jean Piaget con su psicología y pedagogía evolutiva y, especialmente, la de Donald W. Winnicott con su pediatría combinada con el psicoanálisis de niños. Ellos nos detallan las complejas vías de la psique infantil en estos momentos iniciales y fundamentales de la vida que nos dan el sentimiento de ser amados, protegidos y siempre acogidos.

En el Día de la Madre vale la pena recordar estas contribuciones que nos refuerzan el sentimiento profundo que tenemos hacia nuestras madres. Más que reflexiones hoy valoramos el afecto, cuyas raíces están fundadas en el cerebro límbico, que surgió hace más de doscientos millones de años cuando irrumpieron en el proceso de la evolución los mamíferos, de los cuales descendemos. Con esta especie nos vino el amor, el afecto y el cuidado, guardados como informaciones hasta hoy por nuestro inconsciente colectivo. Entreguémonos brevemente a la tierna fuerza de este afecto.

Hay muchos textos conmovedores que exaltan la figura de la madre, como el bellísimo del obispo chileno Ramón Jara. Pero hay otro de gran belleza y verdad que viene de África, de una noble abisinia, recogido en el prefacio del libro Introducción a la esencia de la mitología (1941), escrito por dos grandes maestros en el campo, Charles Kerény y C. G. Jung. Así dice una mujer, en nombre de todas las mujeres y madres, lo que reproducimos aquí. Una vez más vemos que aquí habla más alto el afecto que la reflexión, pues en este día de las madres, aquel activa más que en otras ocasiones el arquetipo materno.

«¿Cómo puede saber un hombre lo que es una mujer? La vida de una mujer es completamente distinta de la del hombre. Dios lo hizo así. El hombre es el mismo desde el momento de su circuncisión hasta su declive. Es el mismo antes y después de haber encontrado por primera vez a una mujer. Sin embargo, el día en que la mujer conoce a su primer amor, su vida se divide en dos partes. Este día se convierte en otra. Antes del primer amor, el hombre es el mismo que era antes. La mujer, desde el día de su primer amor, es otra. Y lo seguirá siendo toda la vida».

«El hombre pasa una noche con una mujer y luego se va. Su vida y su cuerpo son siempre los mismos. Pero la mujer concibe. Como madre, es diferente de la mujer que no es madre, pues lleva en su cuerpo durante nueve meses las consecuencias de una noche. Algo crece en su vida y nunca va a desaparecer de su vida. Pues es madre. Y seguirá siendo madre aun cuando el niño o los niños hayan muerto. Porque llevaba al niño en su corazón. Incluso después de su nacimiento, lo sigue llevando en su corazón. Y de su corazón no se irá nunca, aunque el niño muera».

«Todo esto no lo conoce el hombre. Él no sabe nada. Él no sabe la diferencia entre el “antes del amor” y el “después del amor”, entre el antes y el después de la maternidad. No lo puede saber. Sólo una mujer puede saberlo y hablar de ello. Es por eso que, las madres, nunca debemos permitir que nuestros maridos puedan oscurecer este profundo sentimiento nuestro. Una mujer puede solo una cosa. Puede cuidar de sí misma. Se puede conservar decente. Debe ser cuál es su naturaleza. Debe ser siempre niña y madre. Antes de cada amor es niña. Después de cada amor es madre. En esto podrás saber si ella es buena mujer o no».

Sin duda, se trata de una visión idealizada de la mujer y de la madre. En ellas también hay sombras. Pero en este día nos olvidamos de las sombras para centrarnos solo en el momento arquetípico de luz que cada madre es. Por eso tantas personas viajan este día, se desplazan desde muy lejos para ver a su “querida madrecita”, para darle un abrazo filial y cubrirla de besos.

Ellas lo merecen. No estaríamos aquí si no hubieran tenido el cuidado infinito de darnos la bienvenida a la vida y de encaminarnos por los misteriosos laberintos de la existencia. Para ellas nuestro afecto, nuestro cariño y nuestro amor: a las vivas y a las que están más allá de la vida.

* Leonardo Boff es autor en colaboración con Rose-Marie Muraro, que sólo en la memoria y el afecto está con nosotros, del libro Femenino y Masculino. Una nueva conciencia para el encuentro de las diferencias (2002).

Traducción de MJ Gavito Milano

MAMMA, ARCHETIPO FONDAMENTALE DELLA PSICHE UMANA

13/05/2016

La mamma è più che una figura fisica con alla quale restiamo affettivamente legati per tutta la vita. E’ la prima parola che pronunciamo quando apriamo gli occhi a questo mondo e per molti è l’ultima parola che viene loro sulle labbra quando si salutano, soprattutto in un contesto di grande rischio.

Grandi nomi della tradizione psicanalitica come C.G. Jung e il suo prediletto E. Neumann hanno approfondito la diffusione dell’archetipo ‘mamma’. Ma è necessario riferire anche i contributi inestimabili di Jean Piaget con la sua psicologia e pedagogia evolutiva e principalmente quelli di Donald W.Winnicot con la sua pediatria combinata con la psicanalisi infantile. Essi ci hanno fornito dettagliatamente i complessi meandri della psiche infantile in questi momenti iniziali e seminali della vita che ci forniscono il sentimento di essere amati protetti e sempre accolti.

Nel giorno della mamma è utile ricordare questi contributi che accompagnano il sentimento profondo che nutriamo per le nostre mamme. Più che riflessioni valorizziamo oggi l’affetto, le cui radici poggiano sul cervello limbico, nato più di duecento milioni di anni fa, quando irruppero nel processo di evoluzione i mammiferi dai quali noi discendiamo. Con questa specie sono pervenuti a noi l’amore, insieme con l’affetto e la tenerezza, conservati come informazione fino ai giorni attuali dal nostro inconscio collettivo. Abbandoniamoci brevemente alla forza tenera di questo affetto.

Ci sono molti testi commoventi che esaltano la figura della mamma come uno bellissimo del vescovo cileno Ramon Jara. Ma ce n’é anche un altro di grande bellezza e verità che ci viene dall’Africa, da una nobile etiopica ripescato come prefazione al libro Introdução à essência da mitologia (1941), scritto da due grandi maestri in questo campo, Charles Kerény e C.G. Jung. Così dice una donna in nome di tutte le donne e mamme e che qui riproduciamo. Torniamo a osservare che qui parla più alto e forte l’affetto che la riflessione, dato che in questo giorno delle mamme esso attira di più che in altre occasioni l’archetipo moderno.

“Come fa un uomo a sapere che cos’è una donna? La vita della donna è interamente diversa da quella dell’uomo. Dio l’ha fatta così. L’uomo rimane sempre lo stesso, dal tempo della sua circoncisione fino al suo declino. Lui è lo stesso prima e dopo di aver incontrato per la prima volta, una donna. Il giorno però che una donna ha conosciuto il suo primo amore, la sua vita si divide in due parti. In questo giorno lei diventa un’altra. Prima del primo amore, l’uomo è uguale a quello che era prima. La donna, a partire dal giorno del suo primo amore, è altra. E così rimarrà tutta la vita”.

L’uomo passa una notte con una donna e poi se ne va. La sua vita e il suo corpo sono sempre gli stessi. La donna invece rimane incinta. Come madre lei è differente dalla donna che non è madre. Perché lei porta nel suo corpo, per nove mesi, le conseguenze di una notte. Qualcosa cresce nella sua vita e dalla sua vita mai scomparirà. Perché lei è madre. E rimarrà madre, anche quando il bambino o tutti i suoi figli saranno morti. Perché lei ha portato una creatura nel suo cuore. Anche quando questa è nata, lei continua a portarla nel suo cuore. E dal suo cuore mai uscirà, anche quando la creatura sarà morta.

Tutto questo con l’uomo non succede. Lui non sa niente di questo. Lui non conosce la differenza tra il “prima dell’amore” e il “dopo l’amore”, tra prima della maternità e dopo la maternità. Lui non può conoscere. Soltanto una donna può sapere e parlare di questo. E’ per questo che noi, mamme, mai dobbiamo permettere che i nostri mariti oscurino questo nostro sentimento profondo. La donna può soltanto una cosa. Lei può aver cura di se stessa. Lei può conservarsi decentemente. Lei deve essere quello che la sua natura è. Lei deve essere sempre bambina e madre. Prima di ogni amore è bambina. Dopo di ogni amore è madre. In questo potrà sapere se è una buona donna o no”.

Senza dubbio si tratta di una visione idealizzata della donna e della madre. Contiene anche delle ombre. Ma in questa ricorrenza festiva, dimentichiamo le ombre, per focalizzare soltanto il momento archetipico di luce che ogni madre rappresenta. Per questo molti si mettono in viaggio in questa occasione. Si spostano anche da molto lontano, per vedere la loro “cara mammina” per darle il loro abbraccio filiale e coprirla di baci.

E loro se lo meritano. Perché non staremmo qui adesso se loro non avessero avuto infinite attenzioni per accoglierci nella vita ei incamminarci attraverso i misteriosi labirinti dell’esistenza. A loro il nostro affetto, la nostra tenerezza e il nostro amore. A quelle che sono in vita e a quelle che sono già al di là di questa vita.

Traduzione Romano Baraglia e Lidia Arato.

O PT poderá se reinventar por Frei Betto

12/05/2016

É sempre instrutivo ler a frei Betto. Além de grande sensibilidade políica, possui uma visão largq do futuro, fundado numa imorredoura confiança nas potencialidades dos pobres, de se autolibertarem  e conquistarem sua cidadania. Nunca foi filiado ao PT mas sempre apoiu como eu sua causa que é a dos oprimidos que precisam de libertação e de meios de vida. O seguinte articulo é esclarecedor. Lboff

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Ver Dilma ser enxotada do Planalto me traz profunda indignação. Éramos vizinhos na década de 1950, na rua Major Lopes, em Belo Horizonte. Fomos vizinhos de cela no Presídio Tiradentes, em São Paulo, na década de 1970. E, pela terceira vez, vizinhos na Esplanada dos Ministérios, ela ministra e eu assessor especial de Lula, em 2003-2004.

Minha indignação tem a ver com a mesquinhez da política institucional brasileira. Sem convencer a mim e a muitos que Dilma cometeu algum crime, o rolo compressor da oposição ressentida e do oportunismo ontofisiológico de caciques do PMDB, abriu a machadadas um atalho na ordem constitucional para fazer coincidir oposição e deposição. O precedente está criado! Daqui pra frente a tribuna parlamentar cede lugar ao tribunal de Justiça. A judicialização da política brasileira faz com que a soberania popular, através do voto nas urnas, passe a ter insignificância.

Os três primeiros governos do PT representam o que há de melhor em nossa combalida história republicana. Saíram da miséria 45 milhões de brasileiros. Os programas sociais, do Bolsa Família ao Mais Médicos, estenderam à parcela mais pobre da nação uma rede de proteção social. O acesso à universidade foi deselitizado. O FMI deixou de se meter em nossas contas. A América Latina ganhou maior unidade, e Cuba foi retirada do limbo.

Lástima que o PT se deixou picar pela mosca azul. Não ousou implementar reformas de estruturas, como a política, a tributária e a agrária. Permitiu que o Fome Zero, de caráter emancipatório, fosse substituído pelo Bolsa Família, compensatório. Erradicou, em fins de 2004, Comitês Gestores em mais de 2 mil municípios, e entregou às mãos dos prefeitos o cadastro do Bolsa Família.

Como se a retórica fosse suficiente para encobrir gritantes desigualdades, o PT tentou, em vão, ser o pai dos pobres e a mãe dos ricos. Para renovar o Congresso, não confiou no potencial político de líderes de movimentos sociais. Preferiu alianças promíscuas cujos vírus oportunistas acabaram por contaminar alguns de seus dirigentes. Em 13 anos de governo, não se empenhou na alfabetização política da nação nem na democratização da mídia, sequer no modo de distribuir verbas publicitárias para veículos de comunicação.

Graças ao crédito facilitado, ao controle da inflação e ao aumento real (e anual) do salário mínimo acima da inflação, a população teve mais acesso a bens pessoais. Dentro do barraco de favela, toda a linha branca favorecida pela desoneração tributária e, ainda, computador, celular e, quem sabe, no pé do morro, o carro comprado a prestações.

Porém, lá está o barraco ocupado pela família sem acesso à moradia, segurança, saúde, educação e ao transporte coletivo de qualidade. A prioridade deveria ter sido o acesso aos bens sociais. Criou-se, portanto, uma nação de consumistas, não de cidadãos, nação feita de eleitores que votam como quem cumpre um preceito religioso ou retribui um favor de compadrio, enternecidos com os laços de família que se estendem do netinho evocado em pleno parlamento à protuberância glútea exibida ministerialmente.

Entre avanços e desvios, o PT deixa como legado programas sociais que merecem figurar como políticas de Estado, e não ocasionalmente de governos. Mas terá o partido a ousadia de se reinventar?

Agora, os pobres, os excluídos, os sem-terra e os sem-teto, que tinham a esperança de ser felizes, terão que buscar outras agremiações partidárias ou forjar novas ferramentas de fazer política, fundadas na ética, na supressão das causas de desigualdades sociais, e na busca de um outro Brasil possível.

Frei Betto é escritor, autor de “Calendário do Poder” (Rocco), entre outros livros.

Papa recebe Letícia Sabatella e a juíza Kenarik B.Felippe para falar de golpe no Brasil

11/05/2016

Papa recebe Letícia Sabatella e a juíza Kenarik B.Felippe para falar de golpe no Brasil

São Paulo, 10 de Maio de 2016 às 11:05
No encontro, foi entregue uma carta do advogado Marcelo Lavenere - Créditos: Reprodução
No encontro, foi entregue uma carta do advogado Marcelo Lavenere / Reprodução

O Papa Francisco se reuniu nesta segunda-feira (9) com a atriz Letícia Sabatella e a juíza Kenarik Boujikian Felippe, do Tribunal de Justiça paulista, para tratar da crise política brasileira. Letícia e Kenarik têm se posicionado contra o impeachment da presidenta Dilma Rousseff, classificado como golpe.

“Ele nos ouviu atentamente, nos disse que irá orar pelo povo brasileiro, que se preocupa com o Brasil. E perguntando a ele sobre a postura de diálogo necessário sobre o nosso ponto de vista, ele reiterou que o diálogo é uma necessidade para a construção de um mundo melhor para todos”, afirmou a magistrada em entrevista à Rádio França Internacional (RFI). Segundo a Kenarik – que é co-fundadora da Associação de Juízes para a Democracia – , a intenção do encontro privado foi levar ao papa a perspectiva dos movimentos populares sobre o atual cenário político.

Também em entrevista à RFI, Leticia Sabatella destacou: “Esse clima de intolerância é como uma doença, acho que é pertinente pedirmos o auxílio e levar ao papa o que está acontecendo. Existe uma sombra, um ódio, uma busca pelo bode expiatório que não vai resolver a situação sistemática do país”.

No encontro, foi entregue uma carta do advogado Marcelo Lavenere, membro da Comissão Brasileira de Justiça e Paz da Conferência Nacional de Bispos do Brasil (CNBB) e autor do pedido de impeachment do ex-presidente Fernando Collor de Mello em 1992. No documento, Lavenere denuncia que o Brasil “se encontra na iminência de sofrer um ‘golpe de estado'” e que o processo de impeachment contra Dilma é “desprovido de fundamento legal”. Ele relata a articulação política de parlamentares e partidos polítocos de oposição, envolvidos em corrupção, para deslegitimar o voto de 54 milhões de brasileiros.

O advogado destaca ainda que o golpe no Brasil terá impacto nos países da América Latina. “Esta conjuntura tem réplicas em outros países sul-americanos em que governos com a mesma orientação contrária à visão neoliberal e em favor de políticas de inclusão foram ou estão na iminência de serem desestabilizados”. Segundo o texto da carta, ela foi redigida a pedido de João Pedro Stedile, da direção nacional do Movimento dos Trabalhadores Rurais Sem Terra (MST). Segue no link abaixodo documento entregue ao pontífice.

https://www.brasildefato.com.br/2016/05/10/papa-recebe-leticia-sabatella-para-falar-de-golpe-no-brasil/

Qual a saída política? Frei Betto

11/05/2016

Frei Betto é um arguto analista das situações políticas vistas a partir das bases, dos movimentos sociais com os quais trabalha além de ser um bom conhecedor dos meandros da políitca partidária com suas negociatas e  jogos de interesses excusos. Este artigo nos situa bem no atual momento crítico pelo qual passa a sociedade brasileira. Daí a sua publicação nesse blog. Lboff

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A deposição de Dilma me cheira a golpe parlamentar, à semelhança do que ocorreu em Honduras e no Paraguai. O governo dela, neste início do segundo mandato, não corresponde ao êxito alcançado no primeiro. Contudo, foi democraticamente eleito e eu, que o critico, não cedo ao oportunismo que se empenha em quebrar os limites entre oposição e deposição.

Aceitar que antipatia e fracasso administrativo devam ter mais peso que princípios constitucionais é admitir o retrocesso, e jogar o Brasil e a América Latina na cartografia das “repúblicas de bananas”, tão em voga no continente na primeira metade do século XX.

Meu desconforto é óbvio. Não vejo saída para a emancipação brasileira dentro de nossa atual institucionalidade política. Eleições gerais? Seria uma boa medida se um Tiririca não pudesse alçar ao parlamento figuras que se valem da distorção do quociente eleitoral sem sequer terem contado com os votos da própria família!

E, entre tantos candidatos, quem encarna um programa consistente de reformas estruturais? Vale trocar o seis por meia dúzia?

Tivesse o PT valorizado, ao longo dos últimos 13 anos, as lideranças populares de esquerda, hoje teríamos um Congresso progressista e com muito menos figuras ridículas. No entanto, preferiu alianças não confiáveis das quais agora é vítima.

As forças políticas progressistas precisam se redefinir no Brasil. Estabelecer um programa mínimo de libertação nacional, sem o que continuaremos reféns dessa política de efeitos, e não da política capaz de alterar as causas das anomalias nacionais.

É preciso romper o ciclo viciado da política de resultados e redefinir uma política de princípios capaz de mirar além das urnas, do neoliberalismo e dessa fase histórica do capitalismo.

Se a esquerda brasileira não resgatar a utopia libertária, nosso horizonte ficará limitado a este ou aquele candidato, num círculo dantesco de êxitos e decepções, avanços e recuos.

A idade adulta de democracia tem nome: socialismo. Mas de tal maneira o inimigo esconjura tal nome, que temos medo de pronunciá-lo. Ainda não nos recuperamos da queda do Muro de Berlim. Coramos de vergonha frente ao capitalismo de Estado adotado pela China e o hermetismo idólatra da Coreia do Norte.

Ora, não se trata de suportar o peso da culpa de tantos erros cometidos pelo socialismo, embora a América Latina abrigue a única experiência vitoriosa, Cuba. Trata-se de dissecar a verdadeira face do capitalismo repleta de atrocidades, misérias, exploração neocolonial, guerras e degradação ambiental.

Qual é o “outro mundo possível”? Onde estará a senda do “bem viver”? O caminho se faz ao caminhar. E uma certeza eu guardo: fora do mundo dos pobres e de seu protagonismo político os progressistas sempre correrão o risco de segurar o violino com a esquerda e tocá-lo com a direita.

Frei Betto é escritor, autor de “Reinventar a vida” (Vozes), entre outros livros.

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