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A crise brasileira à luz da teoria do caos

15/06/2018

Já há muitos anos, cientistas vindos das ciências da vida e do universo começarm a trabalhar com a categoria do caos. Inicialmente também Einstein participava-se da visão de que o universo era estático e regulado por leis determinísticas. Mas sempre escapavam alguns elementos que não se enquadravam neste esquema. Para hramonizar a teoria, Einstein criou o “princípio cosmológico” do qual mais tarde se arrependeria muito porque não explicava nada mas mantinha a teoria standard do universo linerar inalterada. Com o advento da nova cosmologia mudou completamente de ideia e começou a entender o mundo em processo inineterrupto de mutação e autocriação.

Tudo começou com a observação de fenômenos aleatórios como a formação das nuvens e particularmnete o que se veio chamar de efeito borboleta (pequenas modificações iniciais, como farfalhar das asas de uma borboleta no Brasil, podem provocar uma tempestade em Nova York) e a constatação da crescente complexidade que está na raiz da emergência de formas de vida cada vez mais altas(cf.J.Gleick Caos: criação de uma nova ciência,1989).

O sentido é este: por detrás do caos presente se escondem dimensões de ordem. E vice-versa, por detrás da ordem se escondem dimensões de caos. Ilya Progrine (1917-2003), prêmio Nobel de Química em 1977, estudou particularmente as condições que permitem a emergenência da vida. Segundo este grande cientista, sempre que exisitir um sistema aberto, sempre que houver uma situação de caos, (longe do equiíbrio) e vigorar uma não-lineariedade é a conectividade entre as partes que gera uma nova ordem vital (cf. Order out of Chaos,1984).

Esse processe conhece bifurcações e flutuações. Por isso a ordem nunca é dada a priori. Ela depnde de vários fatores que a levam a uma direção ou à outra.

Fizemos toda esta reflexão sumaríssima (exigiria muitas páginas) para nos ajudar a entender melhor a crise brasileira. Inegavelmente vivemos numa situação de completo caos. Ninguém pode dizer para onde vamos. Há várias bifurcações. Caberá aos atores sociais determinar uma bifurcação que não represente a continuidade do passado que criou o caos. Sabemos que há oculto dentro dele uma ordem mais alta e melhor. Quem vai desentranhá-la e fazer superar o caos?

Aqui se trata, no meu modo de ler a crise, de liquidar o perverso legado da Casa Grande traduzida pelo rentismo e pelos poucos miliardários que controlam grande parte de nossas finanças. Esses são o maior obstáculo para superação da crise. Antes, eles ganham com ela. Não oferecem nenhum subsídio para superá-la. E possuem aliados fortes a começar pelo atual ocupante da Presidência e parte do Judiciário, pouco sensível à cruel injustiça social e à superação histórica dela.

Precisamos constituir uma frente ampla de forças progressistas e inimigas da neocolonização do país para desentranhar a nova ordem,abscôndita no caos atual mas que quer nascer. Temos que fazer esse parto mesmo que doloroso. Caso contrario, continuaremos reféns e vítimas daqueles que sempre pensaram corporativamente só em si, de costas e, como agora, contra o povo.

O caos nunca é só caótico. É gerador de nova ordem. O universo se originou de um tremendo caos inicial (big bang). A evolução se fez e se faz para colocar ordem neste caos. Devemos imitar o universo e construir uma nova ordem que seja includente de todos, a partir dos últimos.

Leonardo Boff escreveu Brasil: concluir a refundação ou prolongar a dependência, Vozes 2018.

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Mit Papst Franziskus endet die Kirche des Westens und beginnt die universelle Kirche

10/06/2018

Das Pontifikat von Franziskus, dem Bischof von Rom und Papst der universellen Kirche, besteht nun seit fünf Jahren. Viele detaillierte und brillante Schilderungen wurden bereits über diesen neuen Frühling gemacht, der in der Kirche anbrach. Für meinen Teil möchte ich nur einige Punkte hervorheben, die für uns von Bedeutung sind.

Im ersten Punkt geht es darum, wie die Rolle des Papstes in der Gestalt, wie Franziskus selbst sie ausfüllt, revolutioniert wurde. Er ist nicht länger der herrschende Papst mit allen Machtsymbolen, die er von den römischen Kaisern geerbt hatte. Franziskus selbst tritt als eine einfache Person auf, als jemand, der zum Volk gehört. Seine ersten Grußworte, die er ans Volk richtete, waren „buona sera“: „Guten Abend“. Dann stellte er sich als der Bischof von Rom vor, der gerufen ist, liebevoll die Kirche weltweit zu leiten. Bevor er den offiziellen Päpstlichen Segen erteilte, bat er das Volk um dessen Segen. Er wählte, nicht in einem Palast zu leben – das könnte Franz von Assisi zum Weinen gebracht haben -, sondern in einem Gästehaus. Und dort nimmt er zusammen mit allen Gästen seine Mahlzeiten ein.

Der zweite wichtige Punkt ist die freudvolle Verkündigung des Evangeliums, eher als ein Überfließen des guten Lebens denn als eine Doktrin des Katechismus. Es geht nicht darum, Christus in die säkularisierte Welt zu bringen, sondern darum, die Präsenz Christi in der Welt zu entdecken im Dürsten nach Spiritualität, das überall sichtbar ist.

Der dritte Punkt behandelt drei Pfeiler im Zentrum seiner Aktivität: die Begegnung mit dem lebendigen Christus, die leidenschaftliche Liebe zu den Armen und die Achtsamkeit für Mutter Erde. Im Mittelpunkt steht Christus, nicht der Papst. Die lebendige Begegnung mit Christus hat Vorrang über der Doktrin.

Anstatt Recht und Gesetz verkündigt er unermüdlich Barmherzigkeit und die Revolution der Zärtlichkeit, wie er den Bischöfen auf seiner Reise durch Brasilien sagte.

In seiner ersten offiziellen Verkündigung drückte er die Liebe zu den Armen aus: “Wie wünschte ich, die Kirche sei eine Kirche der Armen”. Er traf die Flüchtlinge, die auf der Insel Lampedusa im Süden Italiens strandeten. Dort gebrauchte er strenge Worte für eine gewisse Art der modernen Zivilisation, die ihren Sinn für Solidarität verloren hat und nicht mehr in der Lage ist, über das Leid der Anderen zu weinen.

Mit seiner Enzyklika „Laudato Si: über die Sorge für das gemeinsame Haus“ (2015), die er an die ganze Menschheit richtete, schlug er ökologischen Alarm. Diese Enzyklika zeigt ein deutliches Bewusstsein für die Risiken, denen das Leben und die Erdsysteme ausgesetzt sind. Dazu weitet er den ökologischen Diskurs über den Umweltschutz hinaus aus. Er betont, dass wir eine globale ökologische Revolution (Nr. 5) ausrufen müssen. Ökologie ist ganzheitlich und nicht nur grün, denn sie umfasst die Gesellschaft, Politik, Kultur, Bildung, alltägliches Leben und Spiritualität. Sie vereint den Schrei der Armen mit dem Schrei der Erde (Nr. 49). Sie lädt uns ein, den Schmerz der Natur als unseren eigenen zu spüren, denn wir sind alle in einem Beziehungsnetzwerk miteinander verknüpft und verbunden. Papst Franziskus ruft uns auf „eine Leidenschaft für die Achtsamkeit für die Welt zu nähren … eine Mystik, die uns antreibt, innere Anschübe, die uns bewegen, motivieren, ermutigen und den persönlichen wie den gemeinsamen Aktionen Sinn verleihen“ (Nr. 216).

Beim vierten wichtigen Punkt geht es darum, die Kirche nicht als eine Festung zu zeichnen, die von Feinden umgeben ist, sondern als ein Feldlazarett, das allen zu Diensten ist ohne nach Klasse, Hautfarbe oder religiöser Überzeugung zu fragen. Eine Kirche, die sich stets auf die Anderen zu bewegt, insbesondere auf die Menschen an den zahlreichen existenziellen Peripherien der Welt. Die Kirche muss als ein Ansporn sein, um zur Hoffnung zu ermutigen und einen Christus aufzuzeigen, der gekommen ist, um uns zu lehren, als Brüder und Schwestern in Liebe, Gleichberechtigung, Gerechtigkeit und Offenheit zum Vater zu leben, der die Eigenschaften einer Mutter der Barmherzigkeit und Güte besitzt.

Abschließend zeigt der Papst mit klarem Bewusstsein, dass das Evangelium im Gegensatz steht zu den Mächten dieser Welt, die bis zur Absurdität Reichtum anhäufen, während sie einen Großteil der Menschheit im Elend zurücklassen. Wir leben in einem System, das Geld in den Mittelpunkt gerückt hat, das die Armen tötet und sich den Gütern der Natur als Raubtier zeigt. Für sie hat Franziskus die harschesten Worte. Er steht im Dialog mit allen religiösen und spirituellen Traditionen. Bei der Zeremonie der Fußwaschung am Gründonnerstag war auch ein kleines muslimisches Mädchen.

Papst Franziskus möchte, dass die Kirchen sich in ihrer Unterschiedlichkeit im Dienst an der Welt vereinen, vor allem im Dienst an den Hilflosesten. Dies ist die wahre Ökumene in Mission.

Mit diesem Papst, der “vom Ende der Welt kommt”, findet die Kirche des Westens ein Ende, und eine universelle Kirche beginnt, die zum planetarischen Zeitalter der Menschheit passt, gerufen, sich in den unterschiedlichen Kulturen zu inkarnieren und dort ein neues Gesicht zu finden, beginnend beim unerschöpflichen Reichtum des Evangeliums.

Leonardo Boff Ökologe-Theologe-Philosoph Erdcharta-Kommission
übersetzt von Bettina Gold-Hartnack

 

 

The Brazilian crisis and the dark dimension

10/06/2018

The over-all Brazilian crisis, that affects every sector, can be understood in different ways. The sociological, political and historic interpretations have prevailed up to now. I will try to present an interpretation derived from the C. G. Jung categories of his illuminating analytical psychology.
I have already advanced the hypothesis that the present situation is not a tragedy, no matter how perverse the consequences of establishing a ceiling on expenditures (PEC 55), that is more than a freeze are for the majority of the poor and the future of the country; it signifies the impossibility of creating a Social State and, with that, disposes of the common good, that includes everyone.
A tragedy, as the Greek tragedies show, always ends bad. I do not believe this is the case of Brazil. I believe we are in the middle of an unprecedented crisis of the foundations of our society. The crisis refines, purifies, and allows a qualitative leap towards a higher level of our historic evolution. We will be better and with a more integrated identity when we emerge this crisis.
Everyone, including those who revel in their history, among others, recognize two dimensions: the dimension of darkness, and that of light. Others speak of the demens (demented) and the sapiens (wise) or of positive and negative forces, of the order of the day and the order of the night, or of the thanatos (death) and the eros (life), or of the repressed and the enlightened. These dimensions always come together and coexists in each other.
The current crisis has revealed the darkness, and all that our society has repressed for centuries. As Jung would observe «to recognize the darkness is indispensable for any type of self realization and, because of that, it is generally met with powerful resistance» (Aion &14). The darkness is an archetype (guiding image of the collective unconscious) of our scars and wounds and of the repugnant facts we try to hide because they fill us with shame and guilt. It is «the dark side of the vital force» that touches persons and entire nations, the psychologist from Zurich observes (&19).
Thus, the scars and wounds that constitute our repressed and shameful acts, such as the genocide of the indigenous peoples throughout our history and to the present; the colonization that made Brazil less than a nation, but a great international enterprise of exportation that, to tell the truth, also continues to the present. We could never create our own autonomous project because we always accepted being dependent or because we were restrained. When such a project began to be formulated, as in the recent progressive governments, it was soon attacked, slandered and forestalled by yet another coup by the moneyed classes, descendants of La Casa Grande, a coup always hidden and disguised such as the coups of 1964 and 2016.
Slavery is our main shame, because for centuries we bought and sold millions of human beings brought forcefully from Africa, and treated as “things.” Once liberated, those human beings received no compensation, land or tools for work, or housing; they live in the favelas of our cities. Blacks and mestizos constitute the majority of our people. As Jesse Souza very well showed, the contempt and hatred directed against the slaves has been transferred to their descendants of today.
According to Darcy Ribeiro and Jose Honorio Rodrigues, the people in general, have given us the best of our culture, language and arts, but as Capistrano de Abreu well underlined it, the people were «castrated and castrated again, bled and bled again», considered useless and ignorant and therefore marginalized to the point that they would never get out.
In A Portrait of Brazil: an essay on Brazilian sadness, (Retrato de Brasil: ensayo sobre la tristeza brasilera,1928), in an exaggerated form but partly true, Paulo Prado writes about this dark aspect of our history, and concludes: «We live sad in a radiant land», Interpreters of Brazil, (Interpretes de Brasil, vol.2 p.85). This reminds me of Celso Furtado’s question that he carried to his grave without an answer: «Why are there so many poor people in such a very rich country?» We now know why: because we were always dominated by elites that never had a plan for a Brazil for everyone, only a Brazil for themselves and their wealth. How can it be possible that 6 multi-millionaires have more wealth than 100 million Brazileans?
The current crisis has caused our darkness to explode. We discovered that we are racists, prejudiced, that we are living a social injustice that cries to God, and that we have not yet been able to re-establish a different Brazil on other bases, principles and values. Hence the irruption of rage and violence. It does not come from the majority of the Brazilian poor. It is spread by the dominant elites, supported by the means of mass communication that form the Brazilian imagination with their soap operas and disinformation. To Jung «the totality that we want is not perfection, but a complete human being» (Ab-reação, análise dos sonhos e transferência & 452) that does not repress the darkness, but integrates it into a dimension that is greater than light. That is what we wish for, as a way out of the present crisis: do not repress the darkness, but include it, consciously, in our everyday life, overcoming antagonisms and exclusions, to live together in the same Brazil that Darcy Ribeiro used to say was «the most beautiful and smiling province of the Earth».

Leonardo Boff Eco-Theologian-Philosopher Earthcharter Commission

Free translation from the Spanish sent by
Melina Alfaro, alfaro_melina@yahoo.com.ar.
Done at REFUGIO DEL RIO GRANDE, Texas, EE.UU.

La crisi brasiliana nasce dalla crisi globale

10/06/2018

Impossibile analizzare il Brasile partendo soltanto dal Brasile. Nessun paese sta fuori dalla connessione internazionale, nemmeno la chiusa Corea del Nord, che la pianetarizzazione inevitabilmente ha creato. Inoltre il nostro paese è la sesta economia del mondo, cosa che risveglia l’avidità delle grandi corporazioni che vorrebbero stabilirsi qui, non per aiutare il nostro sviluppo attraverso l’inclusione, ma per accumulare ricchezza su ricchezza, data l’stensione del nostro mercato interno e la super abbondanza di commodities e di beni e servizi naturali, sempre più necessarie per sostenere il consumismo dei paesi opulenti.
Tre nomi da ricordare, nomi di studiosi che hanno configurato il quadro attuale dell’economia e della politica mondiale. Il primo è senza dubbio Karl Polaniy che già nel 1944 notò “la grande trasformazione” che stava avvenendo nel mondo. Da una economia di mercato stavamo passando a una società di mercato. Vale a dire tutto è commercializzabile, perfino le cose più sacre. Possiamo trarre vantaggio con qualsiasi cosa. Marx nel su libro “Miseria della filosofia” chiamò grande corruzione e venalità generale. Per fino gli organi umani, la verità, la coscienza , cioè si trasformarono in occasione di guadagno. Tutto è fatto secondo la logica del capitale, che è la concorrenza e non la solidarietà, il che rende le società una contro l’altra in lotte feroci tre le imprese.
È necessario ricordare altri nomi: Margareth Tachter e Ronald Reagan. Come conseguenza della dissoluzione del socialismo reale, entrò, vittorioso, il capitalismo senza freni, necessari per il contenimento del modo di produzione socialista. Adesso il capitalismo può vivere tranquillo la sua logica individualista, accumulatrice e consumista. Thatcher non si smentiva quando affermava che la società non esiste. Esistono individui che lottano per se stessi contro tutti. Reagan sostenne la libertà totale del mercato, e la diminuzione dei poteri dello Stato, il processo di privatizzazione dei beni nazionali. Era il trionfo del neoliberismo.
Una metafora. La tavola è apparecchiata. Gli arricchiti occupano i primi posti e si strafogano. Gli altri trovano un posticino in qualche parte della tavola. Ma stanno ancora a tavola. Con il neoliberismo, la tavola è apparecchiata. Ma possono soltanto partecipare se hanno i soldi per pagare. I rimanenti lottano per aprirsi uno spazio insieme ai cani e mangiando gli avanzi.
Questa politica neoliberista diffusa nel mondo intero, ha dato libero corso alle grandi corporazioni con licenza di poter accumulare ricchezza il più possibile. Il motto di Wall Street era e continua ad essere “greed is good”, (l’avidità è buona). Tale volontà di accumulazione ha fatto sì che un piccolo numero di persone controllasse gran parte della ricchezza mondiale, creando un mare di poveri, miserabili e affamati. Siccome la cultura del capitale non conosce né compassione né solidarietà ma soltanto la competizione e la supremazia del più forte, ha creato un mondo con un livello di barbarie raramente raggiunto nel corso della storia.
Dal mio punto di vista, il capitalismo come modo di produzione e la sua ideologia politica, il neoliberismo, hanno raggiunto il loro scopo, in un doppio senso.
Hanno ottenuto il loro scopo oggettivo, l’accumulazione suprema. E anche il limite supremo e la loro scomparsa. Non perché lo vogliamo noi, ma perché la Terra ha precisi limiti quanto a beni e servizi, frutto di energia in gran parte non rinnovabile, e così non riesce a soddisfare il progetto illimitato in direzione del futuro. La terra stessa diventerà un progetto impossibile. O cambia il modo di produzione e di consumo oppure sarà condannata a sparire. Siccome non possiede un sentimento di appartenenza e tratta la natura come cosa esclusivamente da sfruttare senza controlli, seguirà un cammino senza ritorno, mettendo a rischio il sistema-vita e la stessa Casa Comune che potrebbe diventare inabitabile.
Ora, negli sprofondi teorici dei nostri neoliberisti brasiliani, coloro che hanno fatto un golpe e hanno elaborato “un ponte sopra il futuro” (per il fallimento) vengono educati senza un minimo di coscienza e di critica, con questo sogno cattivo neoliberista. Vogliono un Brasile solo per loro, oppure una provincia secondaria aggregata e dipendente dal grande impero del capitale. Ecco la nostra rovina e la nostra disgrazia. Essi prolungano la dipendenza e la logica coloniale.
Un paese che stava iniziando a dare i primi passi in direzione della sua rifondazione, su altre basi, valori e principi, con gli occhi aperti e le mani occupate in politiche di sviluppo umano con inclusione sociale è stato vergognosamente abortito. Qui risiede la nostra vera crisi che sorpassa tutte le istanze.
Ma quello che deve essere possiede forza. E anche così crediamo e speriamo che supereremo questa traversata dolorosissima verso la grande maggioranza, insomma verso tutti brilleremo ancora. Ha cantato il poeta in tempi bui come il nostro “è buio ma io canto”. Io, imitandolo, dico: “in mezzo alle incertezze ancora sogniamo e questo sogno è piacevole e anticipa un mondo generoso”.

*Leonardo Boff è filosofo e teologo, ha scritto Brasil: concluir a refundaçao ou prolongar a dependencia, Vozes 2018.

Traduzione di Romano Baraglia e Lidia Arato.

90 anos do fundador da Teologia da Libertação:Gustavo Gutiérrez

05/06/2018

No dia 6 de junho em Lima será celebrado em Lima no Peru, o 90 anos de Gustavo Gutiérrez, o primeiro a dar forma sistemática à Teologia da Libertação em 1971.É um descendente de indígenas, até aos 17 anos ficou em carrinho de rodas por causa de poliomelite, depois foi operado, possui uma perna bem mais curta que a outra. Vive com um pé no meios dos mais pobres e outro pé na reflexão teológica. Faz juz a uma homanagem que vem do mundo inteiro. Amigo de muitos anos, temos trabalhado junto muitas vezes. Talvez o melhor dele seja a sua profunda espiritualidade de onde nasce seu engajamento para com aqueles que morrem antes do tempo e sua fecunda teologia. Aqu vai minha pequena homenagem:Lboff

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Querido amigo y compañero en las tribulaciones y en las alegrías, Gustavo Gutiérrez.

Al llegar a tus 90 años, quiero antes de más nada, agradecer a Dios que nos ha dado tu existência y tu sevicio a los pobres, a la Iglesia y aún a la Humanidad.

Juntos, el Espíritu nos ha permitido articular el discurso pertinente de la teología con el universo de los pobres y excluídos de nuestro Continente. De este encuentro nació una espiritualidad de los ojos abertos y de las manos operosas. Hemos podido participar de los dos mundos: del conociento teológico más lúcido y de la sabedoria de los humildes de la Tierra, en los cuales hemos encontrado y seguimos encontrando el Cristo crucificado que quiere resuscitar. Fuiste tú el primero a inaugurar este kairós del pensamento teológico y de la práctica que vienen bajo el nombre Teología de la Liberación.

Lo que escribiste son joyas del espíritu que honran a la inteligência de la fe y que magnifican la eminente dignidad de los hijos y hajas de la pobreza.

Por ti la humanidad puede orgullarse por que encontró un hijo suyo que amó la vida desde las victimas y se puso al servcio l de los que menos vida tienen.

Sé, que en esta altura de la vida, tu recuerdas los dias passados pero tienes los ojos volcados hacia la eternidad.

Recibe, querido y entrañable amigo,de tu amigo y compañero en las tribulaciones y mucho más en las alegrias, nuestro abrazo fraterno y los mejores votos por tu cumpleaños,por tus 90 años de vida, con nuestras plegárias delante del Señor. Lo hago en nombre de tantos amigos y amigas tuyos y mios de Brasil que siempre te hemos acompañado y aprendido tanto de ti.

Leonardo Boff, teologus peregrinus.

Petrópolis 31 de mayo, fiesta de Corpus Christi.

A crise brasileira parte da crise global

05/06/2018

Não se pode analisar o Brasil só a partir do Brasil. Nenhum país está fora das conexões internacionais, nem a fechada Coréia Norte, que a planetização inevitavelmente criou. Ademais nosso país é a sexta economia do mundo, coisa que desperta a cobiça das grande corporações que querem vir para cá, não para ajudar no nosso desenvolvimento com inclusão, mas para poder acumular mais e mais, dada a extenção de nosso mercado interno e da superabundância de commodities e de bens e serviços naturais, cada vez mais necessarios para sustentar o consumismo dos países opulentos.

Três nomes devem ser lembrados, pois configuraram o quadro atual da economia e da política mundial. O primeiro é sem dúvida Karl Polaniy que já em 1944 notou “A grande Transformação” que ocorria no mundo. De uma economia de mercado estávamos passando para uma sociedade de mercado. Vale dizer, tudo é comercializável, até as coisas mais sagradas. Com tudo podemos lucrar, coisa que Marx em sua Miséria da Filosofia chamou de a grande corrupção e de a venalidade geral. Até órgãos humanos, a verdade, a consciência, o saber se transformaram em meios de ganho. Tudo é feito na lógica do capital que é a concorrência e não a solidariedade, o que faz as socedades se esgarçarem em lutas ferrenhas entre as empresas.

Outros dois nomes cabem ser citados: Margareth Tachter e Ronald Reagan. Como consequência da erosão do socialismo real, entrou, vitorioso, o capitalismo agora sem peias, impostas antes pela contenção feita pelo modo de produção socialista. Agora o capitalismo pôde viver tranquilo sua lógica individualista, acumuladora e consumista. Tatscher era consequente ao afirmar que a sociedade não existe. Existem indivíduos que lutam por si contra todos. Reagan sustentou a total liberdade do mercado, a diminuição do Estado e o processo de privatização dos bens nacionais. Era o triunfo do neliberalismo. Antes com o liberalismo, para usar uma metáfora, a mesa estava posta. Os endinheirados ocupavam os primeiros lugares e se serviam à tripa forra. Os demais encontravam seu lugar em alguma canto da mesa. Mas estavam à mesa. Com o neoliberalismo a mesa está posta. Mas somente podem participar quem tem condições de pagar. Os demais disputam os lugares ao pé da mesa com os cães, comendo restos.

Esta política neoliberal implantada no mundo inteiro, deu livre curso às grandes corporações de poderem acumular o mais que podem. O lema de Wall Street era e continua sendo:greed is good (a ganância é boa). Tal vontade de acumulação fez com que um pequeno número de pessoas controlassem grande parte da riqueza mundial, gestando um mar de pobres, miseráveis e famelicos. Como a cultura do capital não conhece a compaixão nem a solidariedade e somente a competição e a supremacia do mais forte, criou-se um mundo com um nível de barbárie raramente alcançado na história.

Do meu ponto de vista, o capitalismo como modo de produção e sua ideologia política o neoliberalismo atingiram o seu fim, num duplo sentido. Lograram seu fim, vale dizer, alcançaram o seu fim-objetivo: a suprema acumulação. E o seu fim como término e desaparecimento. Não porque o queiramos, mas porque a Terra limitada em bens e serviços, grande parte não renováveis, não aguenta um projeto ilimitado rumo ao infinito do futuro. A Terra mesma tornará esse projeto impossível. Ou ele muda de modo de produção e de consumo ou será condenado a desaparecer. Como não possui um sentido de pertença e trata a natureza como mera coisa a ser explorada incontrolavelmente, seguirá um caminho sem retorno, pondo em risco o sistema-vida e a própria Casa Comum que poderá se tornar inabitável.

Ora, no transfundo teórico de nossos neoliberais brasileiros, os que deram o golpe e elaboraram “A Ponte para o Futuro” (para o fracasso) vem imbuídos, sem o mínimo de consciência e de crítica, desse sonho mau neoliberal. Querem um Brasil só para eles, ou uma provincia secundária, agregada e dependente do grande Império do Capital. Eis a nossa ruína e a nossa desgraça. Eles prolongam a dependência e a logica colonial.

Um país que mal e mal estava dando os primeiros passoa rumo a sua refundação, sobre outras bases, valores e princípios, com os olhos abertos e as mãos operosas em políticas de desenvolvimento humano com inclusão social foi desvergonhadamente abortado. Aqui reside a nossa verdadeira crise que perpassa todas as instâncias.

Mas o que deve ser tem força. Ainda assim cremos e esperamos que superaremos essa travessia dolorossísima para as grandes maiorias, em fim, para todos. Iremos ainda brilhar. Cantou o poeta em tempos sombrios como o nosso: “faz escuro mas eu canto”. Eu imitando-o digo:”em meio às incertezas, ainda sonhamos e esse sonho é bom e antecipa uma realidade benfazeja”.

Leonardo Boff é filósofo e teologo e escreveu:Brasi: concluir a refundação ou prolongar a dependência, Vozes 2018.

The Brazilian crisis and the dark dimension

04/06/2018

The over-all Brazilian crisis, that affects every sector, can be understood in different ways. The sociological, political and historic interpretations have prevailed up to now. I will try to present an interpretation derived from the C. G. Jung categories of his illuminating analytical psychology.
I have already advanced the hypothesis that the present situation is not a tragedy, no matter how perverse the consequences of establishing a ceiling on expenditures (PEC 55), that is more than a freeze are for the majority of the poor and the future of the country; it signifies the impossibility of creating a Social State and, with that, disposes of the common good, that includes everyone.
A tragedy, as the Greek tragedies show, always ends bad. I do not believe this is the case of Brazil. I believe we are in the middle of an unprecedented crisis of the foundations of our society. The crisis refines, purifies, and allows a qualitative leap towards a higher level of our historic evolution. We will be better and with a more integrated identity when we emerge this crisis.

Everyone, including those who revel in their history, among others, recognize two dimensions: the dimension of darkness, and that of light. Others speak of the demens (demented) and the sapiens (wise) or of positive and negative forces, of the order of the day and the order of the night, or of the thanatos (death) and the eros (life), or of the repressed and the enlightened. These dimensions always come together and coexists in each other.

The current crisis has revealed the darkness, and all that our society has repressed for centuries. As Jung would observe «to recognize the darkness is indispensable for any type of self realization and, because of that, it is generally met with powerful resistance» (Aion &14). The darkness is an archetype (guiding image of the collective unconscious) of our scars and wounds and of the repugnant facts we try to hide because they fill us with shame and guilt. It is «the dark side of the vital force» that touches persons and entire nations, the psychologist from Zurich observes (&19).
Thus, the scars and wounds that constitute our repressed and shameful acts, such as the genocide of the indigenous peoples throughout our history and to the present; the colonization that made Brazil less than a nation, but a great international enterprise of exportation that, to tell the truth, also continues to the present. We could never create our own autonomous project because we always accepted being dependent or because we were restrained. When such a project began to be formulated, as in the recent progressive governments, it was soon attacked, slandered and forestalled by yet another coup by the moneyed classes, descendants of La Casa Grande, a coup always hidden and disguised such as the coups of 1964 and 2016.

Slavery is our main shame, because for centuries we bought and sold millions of human beings brought forcefully from Africa, and treated as “things.” Once liberated, those human beings received no compensation, land or tools for work, or housing; they live in the favelas of our cities. Blacks and mestizos constitute the majority of our people. As Jesse Souza very well showed, the contempt and hatred directed against the slaves has been transferred to their descendants of today.
According to Darcy Ribeiro and Jose Honorio Rodrigues, the people in general, have given us the best of our culture, language and arts, but as Capistrano de Abreu well underlined it, the people were «castrated and castrated again, bled and bled again», considered useless and ignorant and therefore marginalized to the point that they would never get out.

In A Portrait of Brazil: an essay on Brazilian sadness, (Retrato de Brasil: ensayo sobre la tristeza brasilera,1928), in an exaggerated form but partly true, Paulo Prado writes about this dark aspect of our history, and concludes: «We live sad in a radiant land», Interpreters of Brazil, (Interpretes de Brasil, vol.2 p.85). This reminds me of Celso Furtado’s question that he carried to his grave without an answer: «Why are there so many poor people in such a very rich country?» We now know why: because we were always dominated by elites that never had a plan for a Brazil for everyone, only a Brazil for themselves and their wealth. How can it be possible that 6 multi-millionaires have more wealth than 100 million Brazileans?

The current crisis has caused our darkness to explode. We discovered that we are racists, prejudiced, that we are living a social injustice that cries to God, and that we have not yet been able to re-establish a different Brazil on other bases, principles and values. Hence the irruption of rage and violence. It does not come from the majority of the Brazilian poor. It is spread by the dominant elites, supported by the means of mass communication that form the Brazilian imagination with their soap operas and disinformation. To Jung «the totality that we want is not perfection, but a complete human being» (Ab-reação, análise dos sonhos e transferência & 452) that does not repress the darkness, but integrates it into a dimension that is greater than light. That is what we wish for, as a way out of the present crisis: do not repress the darkness, but include it, consciously, in our everyday life, overcoming antagonisms and exclusions, to live together in the same Brazil that Darcy Ribeiro used to say was «the most beautiful and smiling province of the Earth».

Leonardo Boff Eco-Theologian-Philosophe and of thr Earthcharter Commission

Free translation from the Spanish sent by
Melina Alfaro, alfaro_melina@yahoo.com.ar.
Done at REFUGIO DEL RIO GRANDE, Texas, EE.UU.

 

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